Kuba - karibische Lebensfreude

von Jana Schneider Thomas Cook Plauen | mehr Artikel von | 17. Oktober 2015 | Aus den Reisebüros | Ein Kommentar

Bienvenidos und herzlich willkommen auf Kuba

der größten Antilleninsel und dem Inbegriff karibischer Lebensfreude. Hier erwarten Euch nicht nur wunderschöne Strände, sondern auch viele kulturelle Höhepunkte, z.B.  die Kolonialstädte Havanna oder Santiago de Cuba, die zum Weltkulturerbe der Menschheit gehören.

Wie wäre es mit einer Rundreise, um all diese Höhepunkte selbst in Augenschein zu nehmen? Vielleicht sogar per Mietwagen – wie ich die Insel selbst erlebt habe. Wir sind im Osten der Insel in Holguin gestartet und einmal quer über die Insel bis nach Havanna gereist.

Natürlich gehört auch ein bisschen Abenteuerlust dazu – und nicht alles geht so wie geplant „über die Bühne“… Aber gerade das macht den Reiz dieser Tour und auch dieses Landes aus. Man kommt in Kontakt mit Kubanern und lernt so wirklich Land und Leute kennen.

Gleich der 2. Tag begann mit einer Programmänderung – anstelle von Santiago de Cuba besuchten wir das kleine Örtchen Bayamo – auch schön. Dann begann das „Abenteuer Tanken“. Da empfohlen wird, jede sich bietende Gelegenheit zum Tanken zu nutzen (es gibt nicht so viele Tankstellen), versorgten wir uns gleich bei der 1. Möglichkeit mit einem vollen Tank. Wir fuhren weiter und nach 1 km hat unser Auto keinen Mucks mehr gemacht. Glück im Unglück: Eine Tankstelle befand sich gleich gegenüber. Sofort waren viele Dorfbewohner da, die unser Auto über die Straße schoben zur Tankstelle. Es konnte sich erst niemand erklären, warum das Auto nicht mehr fährt, bis die Ursache gefunden wurde: Durch einen Hurrikan ist in die Tanks Wasser gelaufen und so hatten wir statt Benzin Wasser getankt. Nach 2 Stunden kam endlich ein Mechaniker, der das ganze Auto auseinander nahm. In der Zwischenzeit durften wir die Herzlichkeit der Dorfbewohner kennenlernen, die uns mit Getränken und kleinen Snacks versorgt haben. Hier merkte man noch den Zusammenhalt und die Ehrlichkeit unter den Einheimischen.

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Wir konnten unsere Reise nach 4 Stunden fortsetzen und fuhren dann in finsterer Nacht über schlechte Straßen zu unserem nächsten Hotel. Es lief alles gut, bis wir auf der nächsten Etappe nach Camagüey wieder eine Werktstatt aufsuchen mussten, da wir immer noch Wasser im Tank hatten. Auch hier waren die Mitarbeiter sehr hilfsbereit und nach 1 Stunde war endlich der Tank vom Wasser befreit. In Camgüey lernten wir beim Bummel durch die Gassen einen netten Kubaner kennen, der 5 Jahre in Thüringen gelebt hat und noch sehr gut Deutsch sprach.  Wir tauschten unsere Erinnerungen zu DDR Zeiten aus und hatten viel Spaß dabei. Zum Schluss zeigte er uns ein uriges Restaurant in einem Innenhof, das wir ohne ihn nie gefunden hätten. Dort konnten wir die kubanische Küche genießen -sehr lecker!

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Die Reise führte uns weiter nach Cienfuegos, dieser Ort hat einen französischen Charme, was wir gar nicht erwartet hätten. Leider blieb uns nicht allzu viel Zeit die Stadt zu erkunden, da wir die Entfernung nach Playa Largo unterschätzt haben und auf dieser Etappe gewarnt wird, nicht im Dunkeln zu fahren, da sehr viele große Krabben über die Straße laufen und mit den Scheren die Reifen vom Auto zerstochen werden könnten. Wie es aber so ist, hat die Wegbschreibung nicht gepasst und in einem Dorf konnten wir der eh schon mageren Beschilderung nicht mehr folgen. So entschlossen wir uns, die am Straßenrand wartenden Einheimischen mitzunehmen. Wir konnten gar nicht so schnell schauen, wie 2 Personen in unserem Auto saßen, mit einem riesengroßen Sack – was auch immer da drin war. Diese zeigten uns dann den Weg in Richtung Playa Largo. Mitten im Nirgendwo tippte man uns auf die Schulter und gab ein Zeichen das wir anhalten möchten. Sie stiegen mit ihren paar Habseligkeiten aus und verschwanden im Dschungel. Und so sind wir auch noch vor Einbruch der Dunkelheit in der Unterkunft angekommen.  Am nächsten Tag ging es weiter nach Trinidad mit seiner malerischen Innenstadt und weiter über die einzige Autobahn bis nach Havanna. Hier fahren übrigens nicht nur Autos, sondern auch mal ein Ochsenkarren oder Fahrräder.

Ochsenkarren Havanna Kuba

Havanna ist eine Stadt voller Gegensätze. Ich denke, wenn die alten Gebäude irgendwann mal alle restauriert sind, ist das bestimmt eine der schönsten Städte weltweit. Mit seinen bröckligen Residenzen, den historischen Bauten und den alten Autos versprüht Havanna einen ganz besonderen Charme. Hier kann man sich noch richtig vorstellen, wie es einmal früher gewesen sein muss. Die Stadt muss man auf sich wirken lassen und ich empfehle hier mindestens zwei volle Tage zu bleiben.

Havanna Kuba

Nach dieser schönen und auch etwas anstregenden Reise verbrachten wir noch einige sonnige und erholsame Urlaubstage an einem der traumhaften Strände, bevor wir wieder den Rückflug antreten mussten.

Mein Hotel-Tipp

Iberostar Varadero

Möchten Sie die Karibik live erleben? Dann freue ich mich auf Ihren Besuch bei uns im unserem Reisebüro.

 
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Ein Kommentar

  • Kuba_Rundreisen-Fan12 sagt:

    Vielen Dank für den tollen Reisebericht über deine Kuba Rundreise! Ich finde die Idee auch gut, von Holguin aus zu starten und dann quer über die Insel zu fahren. Der Osten wird oft aussen vor gelassen, dabei ist Kuba so viel mehr als nur Havanna.

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