Kuba - die facettenreiche Insel intensiv erleben!

von Kerstin Oltmanns | mehr Artikel von | 30. August 2016 | Aus den Reisebüros | Keine Kommentare

Bei Neckermann Reisen haben wir eine 8-tägige Mietwagenrundreise „ Cuba Circuito“ von Ost nach West durch Kuba gebucht.

Nach einem 11,5 Std. Flug von Frankfurt mit Condor, sind wir fast pünktlich am Nachmittag in Holguin gelandet. Ich empfehle für diesen langen Flug gegen einen geringen Aufpreis die Premium Economy Class zu buchen. Der Vorteil ist ein größerer Sitzabstand, Premium Menü, freie Getränkeauswahl zu den Mahlzeiten sowie ein separater Premium Check In…

Ich war ganz gespannt auf die Reiseunterlagen und den Mietwagen. Der Reiseleiter von Neckermann erwartete uns schon am Terminal des Flughafens in Holguin und übergab uns die sehr ausführlichen Reiseunterlagen. Die Formalitäten bei Cubacars zur Anmietung des Autos dauerten ca. 1 Stunde. Wir erhielten zu unserer Überraschung einen recht neuen PKW chinesischen Fabrikats, mit Klimaanlage und Automatik! Am späten Nachmittag begann der erste Abschnitt unserer Rundreise nach Bayamo, leider begleitet von einem tropischen Gewitter.

Schon auf den ersten Kilometern lernten wir die schlechten Straßenverhältnisse im östlichen Teils Kubas kennen, ohne Straßenbeleuchtung fuhren wir teilweise im Schritttempo von einem Schlagloch zum Nächsten, benötigten für 70 Kilometer 2 Stunden.

Das Hotel Royalton in Bayamo war deutlich besser, als  im Inland von Kuba erwartet. Wir hatten ein tolles Zimmer mit Blick auf den zentralen Platz der Stadt, dem Parque Cespedes.

Platz
Am nächsten Morgen genossen wir bei einem kleinen Spaziergang das hübsche und gepflegte Zentrum des Ortes, mit Besuch im Museum gleich neben dem Hotel . Ein Besuch von Bayamo, einer Stadt abseits touristischer Ziele ist unbedingt empfehlenswert. Unser Tipp: Gleich gegenüber dem Hotel ist ein Devisenladen – dort bitte mit ausreichend Trinkwasser eindecken!

Am 2. Tag war unser Ziel die Musikmetropole und Hochburg afrokubanischer Kultur „Santiago de Kuba“,  die Strecke von 130 Km führte uns durch eine abwechslungsreiche Natur mit Gebirgskulisse der Sierra Maestra. Unterwegs säumten viele Obst- und Gemüsestände die Straße, dort unbedingt stoppen und probieren!!

Unser Tipp:  Auf dem Weg nach Santiago der Kuba nicht die Autobahn benutzen, sondern über El Cobre mit Stopp an der gleichnamigen Basilica fahren.

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Ein Besuch lohnt sich, für viele Kubaner ist dies eine bekannte Wallfahrtskirche. Am Nachmittag erreichten wir Santiago de Cuba, eine pulsierende Stadt. Auf dem Weg dorthin versuchten immer wieder Kubaner, als Anhalter bei uns mitzufahren.  Das Transportproblem ist eines der größten Probleme auf Kuba.

TucTuc1

Jeder Reisende sollte selber entscheiden, ob er jemanden mitnehmen möchte. Die in den Reiseunterlagen genannte Adresse ist nur ein zentraler Anlaufpunkt von dem wir dann auf die privaten Unterkünfte verteilt wurden. Unsere Unterkunft bestand aus einem großen gemeinsam genutzten Wohnzimmer und mehreren Schlafräumen (teilweise ohne Fenster ) einer großen Küche und einem kleinen Innenhof .

Vielfach verfügen die privaten Unterkünfte über eine Dachterrasse, die unter anderen auch für die Hühnerzucht genutzt wird. 😉

Terrasse1

Unsere Unterkunft lag fußläufig zur historische Altstadt. Viele Vermieter bieten ihren Gästen, neben dem Frühstück (5 CUC)  auch ein traditionelles Abendessen an (10 CUC),  Bier 1,50 – 2,  Cocktails ab 3 CUC.

Nach dem Abendessen stürzten wir uns in das Nachtleben von Santiago de Cuba und erlebten in den Gassen der Altstadt erstmalig kubanische Rhytmen bei einem Livekonzert. Die Musik fasziniert Kubaner genauso wie Touristen, egal welchen Alters – man wird einfach mitgerissen.

DSC05459_Bericht Kuba

Nach einem guten Frühstück erwartet uns die längste Strecke unserer Tour mit 340 km nach Camagüey. Diese Stadt im Herzen Kubas zählt zu den ältesten Städten Kubas, in der verwinkelten Altstadt finden sich zahlreiche Kirchen, charmante Kolonialgebäude und lebhafte Plätze. Das Hotel Colon liegt direkt an der Calle Republica .

Hotelcolon2

Camagüey ist die drittgrößte Stadt Kubas, aber hat sich trotzdem das Ambiente und den Flair einer kolonialen Kleinstadt erhalten und kann am besten zu Fuß entdeckt werden.

Am Abend empfehle ich einen Besuch im Restaurant 1800, in der Altstadt auf der Plaza San Juan de Dios #113 entre San Rafael y San Juan de Dios. Die kubanische Küche ist eine Mischung aus Einflüssen der spanischen, afrikanischen und karibischen Küche, einfach nur köstlich. Die Preise sind moderat, das Buffet kostet 12,50 CUC all you can eat.

Die Atmosphäre auf der Plaza San Juan rundet den gelungenen Abend ab 😉

P1180065_Restaur. 1800

Unsere interessante Reise setzten wir am kommenden Morgen nach Trinidad fort, insgesamt über 170 km. Ganz im Sinne …der Weg ist das Ziel besuchten wir auf unserem Weg Sancti Spirutus, nicht so bekannt wie Trinidad, aber auch genau so interessant. Sehenswert ist dort die alte Steinbrücke und die sehr gut renovierte Altstadt mit neuer Fußgängerzone. Dankbar waren einige ganz liebe und nette Kinder. Wir hatten uns mit einigen Süßigkeiten eingedeckt – empfehlen wir jedem Kuba Besucher.

Mädchen

Auf dem Weg nach Trinidad besuchten wir noch den ehemaligen Wachturm der Zuckerrohrplantagen mit einem tollem Blick über das ehemals größte Zuckerrohranbaugebiet Kubas.

P1180214_Wachturm

Am frühen Abend erreichen wir Trinidad, die Perle im Süden Kubas. Nach einer recht langwierigen Quartierverteilung genossen wir am Abend in einem netten Gartenlokal natürlich wieder mit kubanischen Livemusik einen wunderschönen Abend. Wir hatten noch das Glück, dass auf den Treppen neben der Kathedrale am Abend eine kubanische Tanzgruppe auftrat. Dies war für alle Zuschauer, und es waren viele, ein tolles Erlebnis. Auch am nächsten Morgen ertönten in einer der vielen alten Kopfsteinpflasterstraßen schon wieder kubanische Rhytmen. Man hat den Eindruck, fast jeder Kubaner ist irgendwie auch Musiker.

P1170803_cub. Tanz

Nach Trinidad ging unsere Tour weiter Richtung Cienfuegos mit dem Ziel Playa Larga, in der Nähe der bekannten Schweinebucht. Die Stadt Cienfuegos liegt an der größten Innenbucht Kubas und ist sehr beeindruckend, gerne wären wir dort noch länger geblieben. Unser Ziel Playa Larga ist eher nicht sehenswert, aber nun einmal Bestandteil der Rundreise. Desto überraschender wurde der Abend dort. Unsere Vermieter empfingen uns unglaublich herzlich, sie begrüßten uns mit einem leckeren Mochito und einer kubanischen Zigarre. Zum Abend gab es Hummer und vieles nebenbei für 10 CUC.

P1180510

Am nächsten Tag erwartete uns das nächste Highlight – Havanna. Wir erreichten die Stadt am frühen Nachmittag, die Strecke betrug 180 km.

Über Havanna berichten wir in einem weiteren Reisebericht, lasst Euch überraschen!

Eure Kerstin

 
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