La Gomera - ein Paradies für Wanderer und Naturfreunde

von Michaela Förster | mehr Artikel von | 1. Juni 2016 | Aus den Reisebüros | Keine Kommentare

Die zweitkleinste Insel der Kanaren ist weniger bekannt und noch ein echter Geheimtipp. Massentourismus, Hotelburgen und All Inklusive – all das sind Fremdworte auf La Gomera. Hier begann alles mit Aussteigern in den 70er Jahren, und ein Teil dieser „Alt-Hippies“ ist sesshaft geworden und lebt noch immer hier. Sie betreiben jetzt kleine Restaurants und Geschäfte, sind Künstler oder Therapeuten – damit haben sie wesentlichen Anteil am einzigartigen Charme dieser Insel.

Schon auf der Fährüberfahrt ab Teneriffa beginnt der Urlaub: Mit etwas Glück kann man unterwegs Delfine sehen. Auf der Fahrt zum Hotel erhält man dann einen ersten Eindruck von der vielfältigen Landschaft der Insel. Je nach gewähltem Urlaubsort kann diese etwas länger dauern – die meisten Straßen winden sich in Serpentinen die Berge hinauf und hinab.

Palmeninsel La Gomera

Palmeninsel La Gomera

Auf La Gomera gibt es verschiedene Hotels und Appartementanlagen. Mein Favorit ist das Hotel Gran Rey im Valle Gran Rey. Es liegt direkt am Meer, nur durch die kleine Küstenstraße vom dunklen, felsigen Strand getrennt. Eine herzliche Begrüßung, ein durchweg aufmerksamer Service, stets hilfsbereite Mitarbeiter – all das macht ein gutes Hotel aus. Der Tag beginnt mit einem leckeren Frühstück auf der Dachterrasse mit Meerblick und wenn man mag, gibt es dort im Restaurant auch Abendessen. Die Paella war spitze!

Blick vom Garajonay nach Teneriffa

Blick vom Garajonay nach Teneriffa

Die abwechslungsreiche, bei meiner Reise im April, in allen Farben blühende Landschaft ist toll zum Wandern. Auf teilweise jahrhundertealten Pfaden geht es an den Bergen entlang, über Hochebenen, oder durch den Lorbeerwald. Bei gutem Wetter sieht man vom höchsten Berg der Insel, dem Garajonay, die umliegenden Inseln Teneriffa, La Palma und El Hierro. Oft hängen aber die Passatwolken tief und man ist plötzlich in einem mystischen Nebelwald. Die einzigartige Flora und Fauna des Nationalparks Garajonay ist UNESCO Weltnaturerbe.

Zu einigen Wandertouren kann man direkt vom Valle Gran Rey aus starten. Für Ausflüge in andere Gebiete empfehle ich einen Mietwagen, da die Busverbindungen sehr übersichtlich sind. Alternativ kann man natürlich auch geführte Touren vorab oder vor Ort buchen.

Lorbeerwald bei El Cedro

Lorbeerwald bei El Cedro

An einigen Wanderstrecken gibt es kleine urige Restaurants. In El Cedro z. B. das La Vista – hier sollte man unbedingt die typisch gomerische Brunnenkressesuppe mit Gofio oder das Ziegenfleisch probieren. Überhaupt gibt es auf der Insel in vielen Restaurants traditionelle einheimische Gerichte. In den Küstenorten wird auch viel fangfrischer Fisch angeboten.

Traumhaft ist das Abendessen in einem der Restaurants mit Blick zum Sonnenuntergang im Valle Gran Rey. Und wenn die Sonne verschwunden ist, beginnen die Trommler am Strand von La Playa ihr allabendliches Ritual, ein letztes Überbleibsel der Hippie-Zeit.

Hier noch ein paar Tipps in Kürze:

→ Die Appartements Jardin del Conde und die Appartements Tres Palmeras im Valle Gran Rey – tolle Anlagen für Selbstversorger. Einkaufsmöglichkeiten sind um die Ecke.
→ Das Restaurant Orquidea in La Calera/Valle Gran Rey – toller Blick über den Ort und auf den Sonnenuntergang, super leckere Fischgerichte.
→ Das Restaurant El Molino in Valle Gran Rey – der beste Barraquito!

Sie möchten auch gern nach La Gomera reisen? Ich freue mich auf Ihre Anfragen und habe noch jede Menge weitere Informationen für Sie!

 
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