Lust auf einen Kurztrip Paris?

von Cordula Englert | mehr Artikel von | 4. November 2015 | Aus den Reisebüros | Keine Kommentare

Was soll man über Paris sagen, das nicht eh schon jeder weiß? Geschweige denn Geheimtipps geben!

Ich möchte dennoch zusammenfassen, was ich bei meinem letzten Besuch Neues erkannt habe und Sie daran teilhaben lassen. Ich hatte bisher den Eindruck, Paris ist teuer, laut, nicht wenig arrogant und gelegentlich auch unfreundlich zu seinen Gästen. Die Sehenswürdigkeiten sind gigantisch, das steht außer Frage und sie einmal gesehen zu haben, ist allein schon wert, alles andere auf sich zu nehmen. Ich kam also ganz ohne romantische Illusionen, hatte mir nichts vorgenommen, nichts erwartet……und wurde überrascht.

Diesmal ließen wir uns einfach treiben durch die „kleineren“ Stadtviertel abseits der großen Spots und kamen irgendwie dennoch an ihnen vorbei. Aber eins nach dem anderen.

Anreise:

Ideal mit dem TGV, bei rechtzeitiger Buchung gibt es Preise ab € 49,– pro Strecke und man „landet“ gleich mitten in der Stadt an einem der großen Bahnhöfe, je nachdem woher man kommt. Sollte man einen günstigen Flug erwischen (ab/bis Zürich ab ca.€ 170,–) kommt man in Charles de Gaulle an. Hier löst man am Automaten ein Retourticket für den Schnellzug RER B, der einen in 20 min in die Stadtmitte bringt (Gare du Nord, Chatelet, St. Michel…) und nur € 20,– retour kostet. Schneller, einfacher, günstiger geht´s nicht.

Unterwegs vor Ort:

Bei einem kurzen Aufenthalt reicht oft ein 10er Ticket für die Metro für € 14,–. Eine Einzelfahrt kostet auch nur € 1,80. Im Vergleich zu New York eh schon ein Schnäppchen. Und wenn Sie zum ersten Mal nach Paris kommen, gönnen Sie sich gleich zu Anfang eine Hop-on-Hop-off Busfahrt und schon haben Sie den besten Überblick und gewinnen Ideen für Ihre eigenen Unternehmungen. Stresslos im Voraus bei Neckermann und Thomas Cook zu buchen. Bequeme Schuhe sind Pflicht, denn wirklich Vieles ist zu Fuß machbar.

Wohnen:

Ich finde die Lage „Centre Pompidou“, Marais wirklich ideal und wir waren von dem kleinen Hotel „Golden Tulip Little Palace“ total begeistert. Zu finden im City Katalog von Neckermann. Das sympathische Haus wird sehr freundlich geführt, hat freies Wlan, ein extrem leckeres Frühstück in atemberaubenden Räumen und die meisten der kleinen aber feinen Zimmer gehen nach vorne mit Blick auf den Park, wo morgens Thai Chi zu beobachten ist.

Lage:

Die Lage war perfekt für Mutter und Tochter, die abends noch „sicher“ unterwegs sein wollten und auch sonst kurze Wege lieben. Die lebendigen Viertel Marais, Centre Pompidou und Les Halles liegen vor der Haustür. Wir schlenderten zu Fuß durchs Marais zur Ile de France mit Notre Dame, hinüber zum Bummeln und Shoppen ins quirlige, jugendliche Sorbonne Viertel Quartier Latin. Hier kauft es sich entspannter und individueller ein als in den Galeries Lafayette oder dem Printemps.

Abends stürzten wir uns in den Trubel der Gassen Montergueil und Umgebung, wo das Leben draußen spielt, auch im späten Oktober, und wir uns kaum entscheiden konnten, in welcher Kneipe wir heute etwas essen sollen. Natürlich nicht ohne vorher einen Happy Hour Aperitiv in einer der vielen Cocktail Bars zu nehmen.

Und nun doch noch ein paar Tipps:

Gleich neben dem Hotel liegt das Musee des Arts et des Metiers. Ein unbekanntes kleines Museum, das aber in einer spektakulären Abteikirche antike Flugobjekte ausstellt und tatsächlich das originale „Foucaultsche Pendel“ beherbergt. Ein Kleinod. Donnerstag Abends freier Eintritt.

Die Rue Montergueil, wenig Touristen und viele Bistros und kleine Restaurants von original französisch bis indisch. Alles spielt sich draußen ab bis spät in die Nacht.

In der Rue Cler, im edlen Viertel Champs de Mars, gleich neben dem Eiffelturm, ist es auch am Sonntag so lebendig wie unter der Woche. In den appetitlichen Delikatessengeschäften und Obstläden macht „Madame“ ihren Sonntagseinkauf und manch einer nimmt auch um 14 Uhr noch ein Frühstück im Bistro.

Mein persönlicher Lieblingsplatz ist das Musée Rodin, ein städtisches Kleinod nicht nur für Kunstliebhaber. Das wunderschöne Palais und der ruhige Park mit all den Kunstwerken Rodins ist eine wahre Oase der Ruhe. Hier stehen sie alle, „der Kuss“, „der Denker“ und die „Bürger von Calais“.

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