Malerische Cote d'Azur - von Monaco bis Cannes

von Ina Franke | mehr Artikel von | 1. Juni 2016 | Aus den Reisebüros | Keine Kommentare

Dieses Jahr fielen die Pfingstferien exakt so, dass die Filmfestspiele in Cannes und die Formel 1 in Monte Carlo genau hinein passten. Also auf Richtung Cote d’Azur!

Als Südfrankreichliebhaber haben wir inzwischen den Dreh raus – zwar ist die Anfahrt vom Süden Bayerns nicht wirklich weit, aber wir machen jedes mal eine Zwischenübernachtung am Luganer See und teilen die Strecke auf zwei Tage auf. Das kleine Hotel Del Lago in Melide ist einfach entzückend. Jedes Zimmer ein Unikat wie „Campari & Soda“ oder „Flat & Out“. Die Leute kommen auch wegen des fantastischen Essens und der gemütlichen Lounge direkt am See hierher.

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Wir genießen asiatische Häppchen am Abend und ein feines Frühstück am Morgen und weiter geht’s Richtung Italien.

Nach Mailand geht es geradeaus zur Küste Richtung Genua und von hier aus immer weiter am Meer entlang. Vorbei an Savona, Imperia und Sanremo sind wir nach 3 1/2 Stunden schon in Monaco gelandet.

Unser Feriendomizil liegt im kleinen beschaulichen Örtchen La Turbie oberhalb von Monte Carlo. Der Ort hat ein gemütliches Ambiente mit ein paar Restaurants, Cafés, einem Bäcker, einem kleinen Supermarkt und kaum mehr. Aber das reicht vollkommen. Sauberes Kopfsteinpflaster, süße Häuschen und nette Franzosen. Mittwochs ist immer Markt und der kleine Ort platzt aus allen Nähten. Wir genießen die Aussicht von unserer Terrasse und können uns gar nicht satt sehen. Abends machen wir uns für die Gemütlichkeit den Kamin an und drehen unsere Sessel zum bodentiefen Fenster.

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Ein Ausflug nach Cannes zu den Reichen und Schönen ist natürlich ein Muss. Schließlich sind Filmfestspiele und die Kinder wollen Promis sehen! Leider keiner in Sicht… Aber dafür ihre ganzen Schiffe und Yachten sowie Hunderte von Presseleuten. Das Flair ist schon atemberaubend.

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Das Städtchen Cannes ist übrigens traumhaft schön – genauso wie Nizza! Da sind wir am nächsten Tag und finden nach kleinem Marsch eine zuckersüße Altstadt vor. Wir kehren in einer kleinen Pizzeria in einer Mini-Gasse zu Mittag ein und bewundern die vielen Stände und kleinen Läden mit Meeresfrüchten, Gewürzen aus aller Welt und wohl duftenden Seifen aus der Provence. Den Platz Massena mit dem schönen Springbrunnen überqueren wir noch, aber zum Bummeln auf der Einkaufsmeile haben wir heute keine Lust mehr. Das holen wir dann in den nächsten Tagen mal nach. Der Flughafen liegt in Nizza nebenbei bemerkt gleich am Ende des Strandes und ist trotz zweier Terminals klein und überschaubar.

Die Strände werden von Italien in Richtung Frankreich und weiter gen Süden immer schöner. Zuerst findet man meistens nur Steinstrände, auf denen es sich schwer laufen oder liegen lässt (es sei denn man mietet eine Liege). In Nizza aber zum Beispiel hat man etwa hundert Meter Sandstrand aufgeschüttet und der ist toll! Je weiter man dann Richtung Cannes und Saint Tropez fährt, desto traumhafter werden die Sandstrände – und das Meer!

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Kurz vor Saint Tropez, in Grimaud und Frejus, gibt es übrigens auch tolle Ferienanlagen für kleines Geld, zum Beispiel die Resorts von Pierre et Vacances oder verschiedene wunderschöne Campinganlagen mit tropischen Mobilhomes direkt am Strand.

Natürlich fahren wir auch nach Monte Carlo und schauen uns die Formel 1 Rennstrecke an. In den Serpentinen von La Turbie bis zum Cap d’Ail herunter nach Monte Carlo ist übrigens 1982 Fürstin Gracia Patricia von Monaco tödlich verunglückt. Trotzdem ist die Strecke mit Blick auf das blaue Meer wahnsinnig schön. Die Straßen für den Parcour sind schon abgesperrt, aber zu Fuß kommen wir gut durch. Alle Teams haben schon ihre beachtlichen Container mit viel Werbung aufgebaut, in denen die Fahrer und ihre Mannschaften dann später ein- und ausgehen. Und auch die Fernsehsender haben sich bereits rund um den Hafen eingerichtet.

Für uns war aber auch das Fürstenschloss hoch oben über der Stadt echt beeindruckend, vorallem, da die Fürstenfamilie hier auch tatsächlich noch wohnt.

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Zwischen all den aufregenden Erlebnissen haben wir aber auch einfach das herrliche Wetter genossen. Zu dieser Jahreszeit, Ende Mai, war es schon super warm – nur vielleicht das Meer noch nicht so ganz 🙂

Generell kann man Folgendes sagen: Wenn man sich selbst versorgt, ist die Cote d’Azur absolut erschwinglich. Auswahl an frischem Fisch, Baguette, lecker leichten Croissants und allerlei Obst und Gemüse sowie schmackhaftem Roséwein gibt es in Hülle und Fülle. Essen zu gehen kann man sich jedoch eher sparen und das wortwörtlich. Die Küche der Franzosen scheint zumindest uns eher außergewöhnlich als schmackhaft. Da fahren wir lieber wieder zurück Richtung Italien und genießen die einfache mediterrane Küche – oder versorgen uns einfach selbst.

Unser Fazit: Die Gegend von Sanremo bis Saint Tropez ist einfach ein Traum! Urlaub pur – jederzeit wieder!

 
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