Mauritius - Traumurlaub an weißen Stränden

von Juliana Naujokat | mehr Artikel von | 25. November 2014 | Aus den Reisebüros | Keine Kommentare

Wenn es bei uns anfängt kalt zu werden ist es die idealste Zeit nach Mauritius zu reisen. Knapp 11 Flugstunden mit der Condor von Frankfurt entfernt liegt meine Trauminsel im Indischen Ozean. Mit einer Jahrestemperatur von 24-30 Grad und einer Wassertemperatur von 24-27 Grad ist es der ideale Ort um dem Winter zu entfliehen. Der Urlaub fängt gleich bei der Landung an, da es nur 4 Stunden Zeitverschiebung zur deutschen Zeit sind.

Die Portugiesen waren die Ersten, die Mauritius entdeckten. Danach kamen die Holländer, Franzosen und Engländer. Diese holten Chinesen und Inder als Arbeiter nach MRU. Kein Wunder also, dass die Bevölkerung der heutigen Republik Mauritius sich aus vielen verschiedenen Menschen aller Hautfarben und Religionen zusammensetzt. Dies macht aber auch den Reiz von Mauritius aus. Die Menschen sind stolz auf ihre Insel und ihre kulturelle und besonders kulinarische Vielfalt.

So vielseitig wie die Bevölkerung ist auch die Landschaft der tropischen Insel. Vulkane ließen Mauritius entstehen. Noch immer ragen die erloschenen Kegel der Feuerberge in den Himmel. Ein Korallenriff zieht sich fast um die ganze Insel, dadurch werden hohe Wellen und Haie abgehalten. Traumhafte Strände, wunderschöne Hotels an den besten Strandabschnitten, viele verschiedene Wassersportmöglichkeiten und eine wunderbare Unterwasserwelt hält MRU für den Sonnenanbeter bereit. Es gibt 6 erstklassige 18-Loch Golfplätze direkt bei den Ferienanlagen sowie mehrere 9-Loch Plätze. Bei Hochseeanglern ist Mauritius ebenfalls sehr beliebt. Aber die Insel bietet noch viel mehr. Es lohnt sich einen Abstecher rund um die Insel zu machen.

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Einige kleine Highlights möchte ich Ihnen vorstellen: Vorbei an Zuckerrohrplantagen kommen wir in die Hauptstadt Port Louis. Hier hat man vom Fort Adelaide einen wunderbaren Überblick über die Stadt. Man sieht hier Kirchen, Moscheen, Hindutempel, moderne Einkaufszentren und den Central Market.
Täglich kommen ca. 40.000 Menschen zu diesem Markt um dort einzukaufen und zu schauen.  Drei Markthallen sind nur für Lebensmittelhändler reserviert, die 4. Halle für Kunsthandwerk, Textilien, Lederwaren und Souveniers wie z.B. den DODO. Nichts geht ohne den DODO, das ausgestorbene Wappentier von Mauritius. Man findet ihn auf allem: T-Shirts, Tassen, Plüschtieren, Anhänger und noch Vielem mehr.

Im Post und Blue Penny Museum kann man Kopien der Orangen und der blauen Mauritius sehen. Weiter gehts zum Königlich Botanischen Garten dem „Pampelmousses Garten“. Hier sind fast alle Pflanzenarten vertreten, die in tropischen Gebieten vorkommen. Es gibt Riesenschildkröten zu bewundern, ein Schloss, eine alte Zuckerrohrmühle und eine Kolonialvilla aus dem Jahre  1777.

Ein Ausflug auf die Ile aux Cerfs lohnt sich immer. Sie ist eine der beliebtesten Badeinseln. Puderzuckerweißer Sandstrand und viele Sportmöglichkeiten gibt es dort. Die Bootsfahrt dauert ca. 15 Minuten. Auf der Insel gibt es kein Hotel, man kommt sich etwas vor wie Robinson Crusoe.

Dschungel, Wasserfälle, steile Klippen und Schluchten findet man im Landesinneren. Im einzigen National Park der Insel befindet sich der höchste Berg, der Black River Peack ( 828m). In Chamarel gibt es die Terres des Couleurs – die farbige Erde! Bis heute gibt es noch keine wissenschaftliche Erklärung für dieses Phänomen. Lange Bodenwellen in 7 verschieden Farben erstrecken sich auf ca. einen Hektar Fläche. Die Erdschichten leuchten je nach Sonnenschein und Tagezeit in den Farben Rot, Orange, Grün, Blau und Violett. In der Nähe stürzen die 90 m hohen Zwillingswasserfälle – Cascada Charmal – umgeben von tropischen Pflanzen in ein unzugängliches Becken.

In Curepipe – der heimlichen Hauptstadt Mauritius – gibt es ein modernes Spielkasino, die wichtigsten Behörden und die besten Schulen. Eines der schönsten Herrenhäuser aus dem Jahre 1872 kann hier besichtigt werden. Die Einrichtung der weißen Villa ist fast unberührt. Nach der 30-minütigen Besichtigung kann man eine Teeprobe im Garten oder im Haus genießen.

Wenn man Glück hat kann man vom 650 m hohen Vulkankrater – Trou aux Cerfs – die 170 km entfernte Insel La Reunion oder den Hausberg der Insel, den Le Morne Brabant, sehen.

Nach diesen Eindrücken genießt man es in sein Hotel zu kommen und dort die Annehmlichkeiten eines Spas zu buchen. Beim Sonnenuntergang, dem Rauschen des Meeres und dem Duft der Bouganvillea lässt man den Tag mit einem Cocktail ausklingen. Wer einmal diesen Zauber gespürt hat wird bestimmt, so wie ich, sagen “ Ich komme wieder!“

 
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