New York, New York

von Daniel Birkenbach | mehr Artikel von | 30. Juli 2014 | Aus den Reisebüros | Keine Kommentare

Im Februar 2010 waren meine Frau und ich in New York – die Stadt, die niemals schläft. Hier ist der Name auch tatsächlich Programm.

Nach dem 8-stündigen Flug ab Frankfurt/Main mit Singapore Airlines kamen wir so gegen 11.00 Uhr vormittags im „Big Apple“ an. Alleine schon die Anreise mit Singapore war ein tolles Erlebnis. Ich kann diese Airline nur wärmstens weiterempfehlen. Die bequemen Sitze, das spannende Unterhaltungsprogramm, das Essen und der einzigartige Service an Bord ließen den Flug auch „wie im Flug“ vergehen.

Vom Flughafen John F. Kennedy aus zu unserem Hotel „The Roosevelt“ in Midtown Manhattan haben wir uns für einen Sammeltransfer (Super Shuttle) entschieden. Dieser war um einiges günstiger als ein Taxi und brauchte genauso etwa 1 Stunde. So sind wir zusammen mit einem anderen Paar nach Manhattan gefahren. Der Anblick der immer näher kommenden berühmten Skyline von New York kann einem schon Gänsehaut bereiten.

Empire State BuildingNachdem wir im Hotel eingecheckt und unser Gepäck deponiert hatten, sind wir erstmal zum nächsten Starbucks Coffee und haben den Reiseführer gewälzt. Letztendlich haben wir uns dazu entschieden diesen ersten Tag ruhig angehen zu lassen und sind an die Südspitze von Manhattan gefahren. Von dort aus sind wir mit der Staten Island Ferry nach Staten Island übergesetzt. Während der Bootsfahrt und auch von Staten Island aus hat man einen fantastischen Blick auf die Skyline und kann regelrechte Postkarten-Bilder schießen.

Am zweiten Tag sind wir relativ früh aufgestanden und nach einem ausgiebigen amerikanischen Frühstück zum weltbekannten Empire State Building spaziert.  Nach geschätzten 1000 Fotos sind wir ins Gebäude hinein und konnten dank sehr kurzer Warteschlange auch direkt nach oben zur Aussichtsplattform auf der 86. bzw. 102. Etage fahren – der absolute Wahnsinn!!! Von hier aus hat man einen atemberaubenden Ausblick auf die komplette Südhälfte Manhattans + Freiheitsstatue und zur anderen Seite den ganzen nördlichen Teil inklusive Central Park. Auch hier kann man unzählige Panoramen im Bild festhalten. Danach sind wir mit einem offenen Doppeldecker-Bus (New York City Sights) in Richtung Lower Manhattan gefahren. Dort, im Finanzdistrikt, sind wir eine Weile herumspaziert und schließlich auf das Gelände des ehemaligen World Trade Centers getroffen. Zu diesem Zeitpunkt waren erst die unteren 10 des zukünftig 105 Stockwerke umfassenden 1 World Trade Center fertiggestellt. Gleich neben dieser Baustelle sind wir in das 9/11 Tribute Center gegangen, welches ein kleines und überschaubares Museum gleich neben dem Platz des Geschehens ist. Dort kann man sich verschiedene Dokumentationen über den Bau, die Geschichte und das tragische Ende der Zwillingstürme, Geschichten von Überlebenden, Fotos der Opfer und derer Familien und sogar geborgene Artefakte, wie z.B. Kleidungsstücke, Trümmerteile, Reste von Büroausstattungen und Einsatzkleider der Rettungskräfte ansehen – zweifelsohne eine der ergreifendsten „Attraktionen“ hier in New York. Statue of LibertyVon hier aus sind wir dann durch das benachbarte World Financial Center zum Ufer des Hudson Rivers gelangt und sind über die Promenade weiter in Richtung Südspitze Manhattans gewandert. Unter anderem kamen wir so auch durch den Battery Park, wo heutzutage die kaputte Statue „The Sphere“ steht, die einst die Tobin Plaza zu Füßen der Twin Towers schmückte. An der Südspitze angekommen sind wir per Wassertaxi, vorbei an der Freiheitsstatue, nach Ellis Island (die Einwandererinsel) gefahren und haben die riesige Ankunftshalle bestaunt, in der noch vor ca. 100 Jahren zigtausende Einwanderer aus Europa regelrecht selektiert wurden und wo für viele von ihnen das Tor zur „Neuen Welt“ geöffnet wurde.  Nach einem kurzen Stopp im Hotel sind wir zum berühmten Times Square spaziert und haben im Hotel „Marriott Marquis“ zu Abend gegessen. Das sich um die eigene Achse drehende Restaurant „The View“, welches sich auf der 48. Etage des Hotels befindet ist ein absolutes Restaurant-Highlight in New York. Diesen Ausblick, den man während dem Abendessen genießt ist unvergesslich.

New York CityAm dritten Tag stand die nördliche Hälfte von Manhattan auf dem Programm. So haben wir nochmal eine Doppeldecker-Tour, dieses Mal um den kompletten Central Park, unternommen. Dabei kamen wir an dem durch den Film „Nachts im Museum“ bekannten Naturkundemuseum vorbei. Wir fuhren durch den Stadtteil Harlem, am schneckenförmigen Guggenheim Museum vorbei und durch die Upper East Side – die absolute Nobel-Wohnadresse von Manhattan. Anschließend liefen wir noch ein Stück durch die „grüne Lunge New Yorks“ – den Central Park und kamen dann am Südende des Parks, am „Plaza Hotel“ (bekannt durch Kevin allein in New York) raus.  Luxus Pur kann man dazu nur sagen. Von hier aus schlenderten wir am Luxus-Spielwarengeschäft, dem FAO Schwarz vorbei und bekamen einen Einblick in die Traumwelt für Kinder. Anschließend haben wir uns den Komplex des Rockefeller Centers mit seiner Eislaufbahn angesehen und sind noch eine Weile durch die schönen Geschäfte in dieser Gegend flaniert. Am Abend stand dann ein Basketballspiel der New York Knicks im Madison Square Garden auf dem Programm – eine Wahnsinnsatmosphäre und ein totales Muss für jeden Basketball Fan in New York.Brooklyn Bridge

Den vierten Tag ließen wir etwas ruhiger angehen und sind vormittags wieder in Richtung südliches Manhattan gefahren. Dort sind wir durch den South Street Seaport mit dem historischen Viermaster „Peking“ spaziert. Danach liefen wir auf die ebenfalls weltbekannte Brooklyn Bridge und haben diese bis etwa zur Hälfte auch überquert – ein tolles Gefühl, auf dieser berühmten Brücke zu stehen.  Nach einem guten Mittagessen sind wir dann an der „Finanzhochburg“, der New York Stock Exchange und durch die bekannte Wall Street geschlendert. Den Abschluss für diesen Tag bildeten dann diverse Geschäfte und unzählige Souvenirläden.

An unserem letzten Tag in New York haben wir dann doch noch den Weg ins weltbekannte Kaufhaus Macy`s gefunden und noch einige textile Souvenirs eingekauft, bevor wir wieder in Richtung Flughafen gefahren sind und New York „auf baldiges Wiedersehen“ gesagt haben.

 
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