Nicaragua und Costa Rica - Kontraste Zentralamerikas

von Karla Illig | mehr Artikel von | 6. März 2015 | Aus den Reisebüros | Keine Kommentare

Costa Rica und Nicaragua – ein Naturerlebnis in Mittelamerika

Einmal in einen aktiven Vulkan schauen? Tierbeobachtung an der Autobahn? Tolle Sonnenuntergänge? All das ist möglich in Lateinamerika fernab der großen Touristenströme.

Unsere Tour begann in der kleine Kolonialstadt Leon. Für unser Abendessen fuhren wir zum Sunyapa Beach, um dort einen der schönsten Sonnenuntergänge zu verfolgen, den ich je erlebt habe.

Sunyapa

Sunyapa

In Leon besuchten wir den trubeligen Markt. Hier bekommt man alles was das Herz begehrt – Souveniers aus Holz, Leder oder Keramik aber auch Lebensmittel wie Obst, Fisch, Fleisch und Gewürze.

Die Kultur kam natürlich auch nicht zu kurz und wir besichtigten nicht nur das Innere des Doms, sondern bestiegen über eine schmale Treppe den Kirchturm und liefen barfuß über das Dach des Bauwerkes, um einen tollen Blick über die Stadt bis hin zum Managuasee zu haben.

Nach diesem Erlebnis machten wir uns auf den Weg nach Granada. Bevor wir dort ankamen machten wir einen Halt im Masaya Nationalpark. Nachdem wir im Informationszentrum viel über tektonische Platten und die Entstehung von Vulkanen erfahren haben, fuhren wir zum aktiven Vulkan Masaya und konnten einen Blick vom Kraterrand in das Innere werfen. Durch die giftigen Gase ist es leider nicht erlaubt länger als 15 min dort zu verweilen.

Danach brachte uns Ramon, der Reiseleiter, in das Örtchen Carolina. Hier genossen wir bei einem leckeren Mittagessen den Panoramablick über den See am Fuße des Vulkans. Ein kleiner Spaziergang führte uns nun durch den Ort mit seinen vielen üppig blühenden Gärten.

Unser nächstes Domizil war das Hotel Alhambra in Granada am Nicaragua-See. Ein wunderschönes kleines Hotel direkt in der Altstadt. Von der Hotelterrasse beobachteten wir bei einem Erfrischungsgetränk das Leben dieser sehr gut erhaltenen Kolonialstadt.

Blick vom Kirchturm in Granada

Blick vom Kirchturm in Granada

Am nächsten Morgen lernten wir die Stadt bei einem Stadtrundgang kennen. Nach dem Besuch der Kunstschule bestiegen wir auch hier den Kirchturm des Doms. Unter anderem besuchten wir auch eine Kakao-Fabrik und eine Zigarrenmanufaktur.

Ein besonderes Erlebnis war auch die Erkundung der Flora und Faune durch die Lagunenlandschaft des Nicaragua-Sees mit dem Boot.

An Tag vier in Nicaragua setzen wir mit der Fähre zur Vulkaninsel Ometepe über. Hierfür fuhren wir die Hauptverbindung zwischen Nord- und Südmaerika, der Panamerika, entlang. Auf einmal machte der Busfahrer eine Vollbremsung, weil sich in einem Baum am Straßenrand eine Gruppe Brüllaffen tummelte. Nach diesem kurzen Fotostop erreichten wir den Hafen. Hier wurde uns erst richtig bewusst, wie rießig dieser See ist, am Horizont war kein Land in Sicht. In diesem Gewässer leben sogar Süßwasser-Haie.

Auf der Insel mit den Zwillingsvulkanen besichtigten wir das Museum der Insel und nach einem kleinen Imbiss genossen wir den Strand und versuchten die Vogelwelt im Bild festzuhalten, was nicht immer gelang. Aber Petrus meinte es gut mit uns und die letzten Wolken verzogen sich am Nachmittag, sodass wir die imposanten Vulkane Conception und Maderas in ihrer vollen Schönheit ablichten konnten.Vulkan Nicaragua

Wir ließen diese Naturschönheit hinter uns und begaben uns auf den Weg zur Pazifikküste nach San Juan del Sur. Hier hieß unser Hotel Pelikan Eye Resort & Spa. Diese Anlage ist in mehreren Gebäuden an den Hang gebaut und man genießt von jedem Zimmer einen überwältigenden Meerblick über die Bucht mit seinen wunderschönen Sonnenuntergängen. Zudem genießt man hier noch eine hervorragende Küche in einem sensationellen Ambiente.

Seitens des Hotels wurde für uns am folgenden Tag ein Segeltörn entlang der Küste organisiert – für mich zwischen den vielen Highlights das Größte. Mit etwas Glück kann man hier zwischen November bis April auch Delphine und Wale sehen. Leider hatten wir keinen Erfolg, diese Meeresbewohner zu sehen.
Für unser leibliches Wohl wurde während der 3-stündigen Tour mit Erfrischungsgetränken und kleinen Leckereien gesorgt.

Blick vom Balkon des Pelikan Resorts

Blick vom Balkon des Pelikan Resorts

Dann hieß es Abschied nehmen von Nicaragua und Willkommen in Costa Rica-PURA VIDA.

Da die Nicaraguaner ein Visum für die Einreise nach Costa Rica benötigen und dies für die Einwohner sehr teuer ist, wurden wir nach den Aus- und Einreise-Formalitäten von Ramon herzlich verabschiedet und an unseren Reiseleiter Michael in Costa Rica übergeben. Mit dem Koffer ging es nun zu Fuß über die Grenze und im klimatisierten Reisebus weiter durch den Trockenwald nach Tamarindo. Hier besichtigten wir das Hotel Tamarindo Diria. Eine sehr schöne gepflegte Anlage an einem der wohl schönsten Strände Costa Ricas.

Am nächsten Morgen besuchten wir das Hotel Tango Mar. Hier waren wir alle einstimmig der Meinung: Genial! Ob Badeaufenthalt, Flitterwochen oder Ausklingen der Rundreise, perfekt! Das Hotel liegt traumhaft direkt oberhalb des Strandes und ist mit viel Liebe zum Detail eingerichtet.

Nach einem hervorragenden Mittagessen, ging es weiter zum nächsten Hotel, dem Barcelo Tambor Beach. Für Club-Liebhaber ist diese All-Inclusive-Anlage die richtige Wahl. Auch hier erwartet die Gäste eine sehr gute Anlage mit einem großen gepflegten Garten, großzügigen Zimmern und einer vielseitigen Verpflegung. Hier wohnen nicht nur Urlauber, auch Leguane, Papageien und Brüllaffen fühlen sich an diesem Naturstrand pudelwohl.

Den letzten Vormittag unserer beeindrucken Reise genossen wir am Strand des Hotels und nach dem Mittagessen hieß es für uns Abschied nehmen. Die Fähre brachte uns nach Punta Arenas und unsere Reise endete in San Jose.

 
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