Rapa Nui- Eine Reise zum "Nabel der Welt"

von Melanie Ulbrich | mehr Artikel von | 16. September 2016 | Aus den Reisebüros | Keine Kommentare

Rapa Nui – eine Reise zum „Nabel der Welt“

Während meiner Sturm – und Drangzeit in Chile „spülte“ es mich eines Tages auf die Osterinsel oder korrekt gesagt nach Rapa Nui, wie sie von den Einheimischen genannt wird. Die Insel erreicht man nur mit dem Flugzeug (dauert ca. 5Stunden von Santiago de Chile aus) oder mit dem Schiff im Rahmen so mancher Südseekreuzfahrten. Auf Grund der Flugzeiten, ist eine Zwischenübernachtung in Santiago de Chile empfehlenswert. Sehr schön ist das zentral gelegene Hotel Plaza San Francisco.

Da stand ich nun auf der berühmten Insel, welche ihren Namen erhielt weil man sie wohl an einem Ostermontag im Jahre 1722 entdeckt hatte. Am Flughafen Mataveri wurden wir mit einem herzlichen „Iorana“ und einer wohlduftenden Blumenkette begrüßt.
Sofort spürte ich den besonderen Charme der Insel, die politisch zu Chile gehört und geografisch zu Polynesien gezählt wird. Ca. 3700 Kilometer vom chilenischen Festland und ca. 1900 Kilometer von der nächsten bewohnten Insel entfernt, damit ist die Osterinsel die isolierteste menschliche Ansiedlung.

Unsere ersten Erkundungen führten uns nach Hanga Roa, dem kleinen und einzigen Ort der Insel. Nun ja, zu groß für ein Dorf und zu klein für eine Stadt, gibt es ein paar Straßen mit Bars, Restaurants und Hotels, einer Kirche, einer Bank und ein paar Handwerksmärkten. Am besten setzt man sich in eines der Straßencafes und sieht dem gemächlichen Inselalltag zu, dazu sollte man unbedingt einen der sehr leckeren Mangosäfte und Thunfischempanadas probieren.

In und um Hanga Roa herum befinden sich alle Unterkünfte der Insel. Sehr zu empfehlen und wunderbar zentral im Ort gelegen, ist das Hotel Otai. Wer es luxuriöser mag, ist besser im Hotel Hanga Roa aufgehoben.

Empfehlenswert ist ein Aufenthalt von mindestens drei vollen Tagen. Es werden sehr gute deutschsprachige Tagesausflüge angeboten, wer es individueller mag sollte sich am besten einen Mietwagen ausleihen. Trotz wenig asphaltierten Straßen fährt man sicher auf Rapa Nui´s „Straßen“ und das auch sehr gemütlich. Im Durchschnitt um die 30/40km in der Stunde, mit nicht wirklich viel Verkehr, die größte Gefahr besteht eigentlich darin mit einer Kuhherde zusammenzustoßen.

Die Osterinsel ist voll mit faszinierenden archäologischen und kulturellen Zeugnissen, allen voran die berühmten Moai-Steinfiguren. Fast 1000 stehen oder liegen verteilt auf der Insel. Wie sie hergestellt wurden, kann man wunderbar nachvollziehen in Rano Raraku. – der „Werkstatt“ oder „Geburtsstätte“ der Moais. An den Hängen des Vulkans und rund um den Kratersee stehen oder liegen fast 400 Statuen in unterschiedlicher Größe und verschiedenen Stadien der Fertigung.
Rano Raraku
Unweit davon steht an einer Meeresbucht der Ahu Tongariki, die größte und schönste Anlage der Insel.
Ahu Tongariki

Ebenfalls empfehlen möchte ich einen Ausflug zum Zeremoniendorf Orongo, am besten zu Fuß. Der schöne, wenn auch etwas anstrengende Aufstieg wird belohnt mit einem herrlichen Panorama. Auf der einen Seite der mit Algen überwucherte Kratersee des Rano Kau und auf der anderen Seite breitet sich der endlose Pazifik aus.
Mirador Rano Kau
In der Bucht von Anakena kommt Südsee-Feeling auf. Hier liegt der einzige Strand der Insel aus feinem, weißen Korallensand und es lässt sich herrlich im südseewarmen Wasser baden. In dem Kokoswäldchen werden Shows und Picknick veranstaltet. Bei Anakena befindet sich auch einer der schönsten restaurierten Ahu der Insel, der Ahu Nau Nau.
Anakena

Habe ich Ihre Neugierde geweckt? Dann schauen Sie doch einmal bei uns im Reisebüro vorbei.

 
Share on Google+0Share on Facebook0Tweet about this on TwitterPin on Pinterest0Email this to someone

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

 

Optimization WordPress Plugins & Solutions by W3 EDGE