Rom - Die ewige Stadt

von Claudia Roos | mehr Artikel von | 13. Februar 2015 | Aus den Reisebüros | Keine Kommentare

Zu keiner Stadt passt „ewig“ so treffend wie zu Rom. Nicht nur wegen der vielen interessanten Sehenswürdigkeiten, auch wegen der lebhaften Plätze, vielfältigen Shoppingmöglichkeiten und leckeren Köstlichkeiten. Am besten lässt sich Rom zu Fuß erkunden. Es gibt zwar zwei Metro-Linien, diese haben wir jedoch nur selten genutzt.

Unsere erste Besichtungstour führte ins Kolosseum. Wir haben im Vorfeld den Roma-Pass gebucht, was sich als sehr sinnvoll herausstellte, weil die Schlange vor dem Kolosseum schier endlos schien. Mit dem Roma-Pass hatten wir direkten und freien Eintritt, wodurch wir viel Zeit sparten. Im Inneren glich das Amphitheater einer Ruine, aber mit den Erklärungen unseres Audioguides hatten wir das Gefühl mitten in den Gladiatorenkämpfen zu sein.

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Weiter ging es zum Forum Romanum das gleich neben dem Kolosseum liegt. Auch hier hatten wir dank unseres Roma-Passes freien und schnellen Eintritt. Das Forum Romanum ist heute ein archäologischer Park mit Ruinen aus allen Epochen des römischen Imperiums. Auch hier ist es ratsam, sich einen Audio-Guide zu leihen, da man sonst die einzelnen Tempelruinen nicht zuordnen kann.

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Den Abend verbrachten wir bei einem Bummel durch die unzähligen Gassen und Plätze. Dabei kamen wir am Trevi-Brunnen vorbei, der zu unserem Entsetzen gerade renoviert wurde und kein Wasser enthielt. In den umliegenden Gassen kann man ganz besonders gut und preiswert essen und genießt zudem das typische italienische Flair. Der schönste Platz ist meiner Meinung nach die Piazza Navona. Hier kann man den Blick auf die drei Brunnen genießen und sich in den umliegenden Restaurants günstig kulinarisch verwöhnen lassen.

DSCI3363Ebenso lebhaft ist die Piazza della Rotonda mit ihrem grandiosen Blick auf das Pantheon. Danach flaniert man durch die Via Condotti mit den Läden aller namhaften Designer, von Chanel bis Prada, und erreicht so die weltberühmte Spanische Treppe. Was gibt es Schöneres als ein leckeres italienisches Eis auf der Spanischen Treppe zu genießen und dem Treiben auf der Piazza di Spagna mit dem Bootsbrunnen zuzusehen.

Ein weiteres Highlight unseres Rom-Besuchs sollte der Petersdom werden. Als wir am Petersdom ankamen und die riesige Schlange sahen, die vor der Kirche stand, entschieden wir uns, zuerst die Engelsburg zu besichtigen. Diese liegt nur ca. 10 Minuten zu Fuß vom Petersplatz entfernt. Die Engelsburg war ursprünglich als Grabmal für den Kaiser gedacht, verwandelte sich aber im Laufe der Jahrhunderte in eine Festung und diente anschließend als Kerker. Heute dient es als Museum. Die Burg ist riesig und der Blick von den einzelnen Fenstern und Terrassen herrlich.

Engelsburg

Gegenüber liegt die Brücke Ponte Sant Angelo, die gesäumt ist von 10 verschiedenen Engelsfiguren.

Am Nachmittag machten wir uns auf den Rückweg zur Peterskirche und hatten Glück: wir mussten zwar immer noch anstehen, aber nach ca. 20 Minuten konnten wir endlich die Peterskirche betreten. Der Anblick war grandios. Die Peterskirche ist die schönste Kirche Roms und die größte der Christenheit. Das Innere ist beeindruckend gestaltet. Wir wollten unbedingt die majestätische Kuppel Michelangelos besteigen, von der man einen unvergesslichen Blick auf den Petersplatz und ganz Rom hat. Zwischendrin kann man auf dem Dach spazieren gehen oder von oben in das Innere der Kirche blicken.

Nach einem ereignisreichen Tag fuhren wir zurück zu unserem Hotel San Marco. Wir hatten dieses 3-Sterne Hotel gewählt, weil es nur 5 Minuten zu Fuß vom Bahnhof Termini entfernt liegt. Ich kann das Hotel San Marco nur weiterempfehlen, da das Preis-Leistungsverhältinis angemessen war. Es bot einen sehr guten Service und wir konnten uns mit Englisch überall verständlich machen. Das Frühstücksbuffet war für italienische Verhältnisse sehr gut. Wir hatten Glück mit unserem Zimmer, das im obersten Stockwerk lag und uns einen grandiosen Blick über die Dächer von Rom bot.

So ging eine wunderschöne Reise zu Ende, auch wenn wir keine Münzen in den Trevi Brunnen geworfen haben, werden wir noch einmal nach Rom zurück kommen.

 
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