Südafrika - Schmuckstücke von Gartenroute und Weinland

von Irma Wagner | mehr Artikel von | 29. September 2015 | Aus den Reisebüros | Keine Kommentare

Am Freitag, den 13. Februar 2015 landeten wir pünktlich nach einem angenehmen Condor-Nachtflug in Capetown. Wir erhielten am Airport unsere Reiseunterlagen, tauschten Geld und holten bei Avis das angemietete Auto ab. Dank Navi erreichten wir problemlos Stellenbosch. Unser 1. Hotel Labri Manor, ein viktorianisches Herrenhaus, lag so zentral, dass wir ins Zentrum bummeln konnten. Ein Besuch im „Old Sams Store“ ist definitiv lohnenswert!

Am Nachmittag stellten wir leider fest, dass die Weinproben bereits um 9 Uhr beginnen, fast alle Weingüter schließen um 16 Uhr. Das Gut „Tokara“ konnten wir zum Glück noch besuchen. Wir waren von der einmaligen Lage und Größe beeindruckt und genossen die leckeren Weine.

Samstag trennten uns 440 Kilometer von Oudtshoorn. Die Landschaft ist traumhaft schön: viele Weinberge mit ihren Weingütern und vielen Obstplantagen. In einem Farmstall legten wir eine Cappuccinopause ein. Ein Hängebauchschwein und ein zahmer Hahn namens Cornelius begrüßten uns. Unterwegs haben wir viele Strauße gesehen und eine große Schildkröte passierte die Route 62. In Oudtshoorn besichtigten wir die Tropfsteinhöhle Congo Caves (Weltkulturerbe). Unsere zweite Nacht verbrachten wir in der Hlangana Lodge. Ein Paradies! Abends gab es Straußenfilet, ein Muss in dieser Gegend, wo eine Straußenfarm neben der anderen liegt. Am Sonntag besuchten wir eine solche Straußenfarm, wo ein Ritt auf einem Strauß möglich war.

DSC02077

Nach 150 km erreichten wir Kynssa. Ich bin bei Wilderness das erste Mal am Meer gewesen. Die Landschaft ist total grün, viele Pinienwälder und viele Seen. Das Graywood Hotel liegt nur 5 Min. von der Waterfront entfernt. Im South 34 erwarteten uns leckere Fischspeisen: Austern und Calamares – und natürlich südafrikanischer Wein.

Am nächsten Tag „Thesen Island“ und „Breton on sea“ angeschaut. Nach einem langen Strandspaziergang schmeckte im „Blu“ der Chocolat Brownie umso besser. Später auf der Lagune eine Bootstour gemacht, dabei unzählige Wasservögel wie Kormorane beobachtet.

DSC02107

Am Dienstag sind wir zur Kuzuko Lodge gefahren. Entschieden uns für die Strecke am Meer Richtung Port Elisabeth. In „Jeffreys Bay“ nach der perfekten Welle Ausschau gehalten, den schönen weißen Strand bewundert und leckeres italienisches Eis gegessen. Nach Port Elisabeth auf der „R35“ und „342“ die ersten wilden Strauße, Giraffen, Affen und Elefantenherden gesehen. Jetzt sind wir in Afrika!

Hier beginnt der „Addo Elephant National Park“. Auf der Schotterpiste erreichten wir ein Gate und das „Kuzuko Gatehouse“ (Cap Stil). Dort holte uns ein Ranger ab. Die Kuzuko Lodge ist traumhaft schön, in einer wunderschönen Landschaft gelegen, Luxus pur, das Personal super freundlich, Essen und Zimmer perfekt. Die Gamedrives waren der absolute Höhepunkt. Die Ranger erklärten und zeigten ihre Leidenschaft: die Wildtiere! Sahen die Big Five! Unvergesslich!

DSC02128

Daraufhin sind wir durch das Landesinnere nach George gefahren. Das Protea Hotel King George ist ein Businesshotel, in einer perfekten Lage, da es von 2 Golfplätzen umgeben ist.

Auf der „N2“ in Cape Agulhas den definitiv südlichsten Punkt Afrikas (Tipp) erreicht. Hier treffen indischer und atlantischer Ozean aufeinander. Anders als am „Kap der guten Hoffnung“ ist es hier leer. Dann ging es weiter nach Hermanus. In der Auberge Burgundy, ein Gästehaus im Provencal-Stil, fühlten wir uns sehr wohl. Es liegt sehr zentral und nur 50 m vom Meer entfernt. Zu bestimmten Jahreszeiten ist es ein großartiger Spot um Wale zu beobachten. Abends haben wir im „Lemon butter“ lecker gespeist, natürlich Austern und Calamares. Für den kleinen Hunger zwischendurch empfiehlt sich das „Fishbusket“. Hermanus ist ein sehr wohlhabender Ort. Viele Traumhäuser, die Slums liegen wie immer außerhalb des Ortes.

Am nächsten Tag sind es nur noch 120 km bis Capetown. Dort wohnten wir im Southern Sun, nahe der Waterfront. Mit dem roten Hop on and off Bus eine Rundfahrt gemacht. Die Klassiker: Tafelberg, Camps Bay, Clifton Bay, Sea Point, Green Point, Boulder Beach.

An der Waterfront gibt es viele Läden. In einer Halle gibt es nur Stände von afrikanischen Künstlern. Sehr empfehlenswert auch der Foodmarket. „Mama Africa“ war leider fully booked. Daher besuchten wir abends das „African Café“. Ein wunderschöner Abend mit Zuluschminke, afrikanischer Musik und einem afrikanischen Menü verzauberte uns. Capetown ist eine Traumstadt, aber nur für Wohlhabende. Die Slums wie „Kalalithea“ zeigen einem, dass Afrika noch einen langen Weg vor sich hat. Beeindruckend ist die Freundlichkeit der Afrikaner, egal ob weiß oder schwarz.

Die Reise war ein tolles Erlebnis, nach 2335km gaben wir das Auto am Flugplatz ab. Mit Wehmut fliegen wir nach Hause und wissen, dass wir wiederkommen. In Afrika muss man sich einfach verlieben!

 
Share on Google+0Share on Facebook0Tweet about this on TwitterPin on Pinterest0Email this to someone

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

 
Optimization WordPress Plugins & Solutions by W3 EDGE