Segelkreuzfahrt Mittelmeer

von Alexander Stutz | mehr Artikel von | 16. September 2016 | Aus den Reisebüros | Keine Kommentare

Reisen wie damals…

Kreuzfahrten liegen seit Jahrzenten im Trend. Jedes kommen neue Schiffe hinzu und zum Glück gibt es für jeden Liebhaber einer Seereise das entsprechende Schiff oder die spezielle Schiffsklasse. Nachdem ich einige klassische Hochseekreuzfahrten unternommen habe, kam ich ende Juli in den Genuss auf einem Segelkreuzfahrtschiff – der Star Flyer – 5 Tage im Mittelmeer zu kreuzen. Als leidenschaftlicher Windsurfer begeistert mich das Meer mit Wind und Wellen, da kam solch eine schöne Schnupperreise unter weissen Segeln zur rechten Zeit. Mich hat die kleine Reise von Italen – Civitavecchia-  über Sardinien und Sizilien bis Malta so begeistert, das ich hier einen Roman schreiben könnte. Daher hier in kurzer Form die Besonderheiten solch Segelkreuzfahrt:

IMG_3149Star Flyer Baujahr: 1991 / Passagiere 170 / Besatzung 74 / Länge 115,5 m / Breite 15 m / Tiefgang 5,6 m / Masten 4 / Segelfläche 3.365 m² / Masthöhe 63 m / Tonnage 2.298 / Klassifiziert DNV 1A1+

deck 0500

Ein Segelschiff ist und bleibt etwas besonderes! Schon beim Auslaufen zum Sonnenuntergang in  Civitavecchia hat man dieses gemerkt. Sämtliche große Kreuzfahrtschiffe lagen mit uns am Kai. Und – wem wurde beim Auslaufen am meisten zugejubelt …?

Es gibt diverse Anbieter von Groß-Segelkreuzfahrtschiffen. Die Schiffe von Star Clippers mit der Star Flyer, Star Clipper und Royal Clipper bieten den idealen Mittelweg zwischen Komfort und Segeln.

Was mich am meisten begeistert hat war die Ruhe! Sicher, bei einer Atlantik Tour oder einem Sturm über dem Mittelmeer wird es auch hier lauter und hecktisch. Aber bei normalen Segelwetter und hochsommerlichen Temperaturen auf unserer Tour relaxt man nach ein paar Stunden an Bord total. Auch der Hilfsdiesel ( Motor ) der leise mitläuft wenn der Wind aussetzt ist nicht zu hören. Das einzige was man hört ist der Generator im hinteren Bereich des Schiffes und selbst das ist nicht entscheidend.

Die schöste Zeit ist wie immer der Sonnenauf- oder Untergang. Wobei man bei Sonnenaufgang das ganze Deck oft für sich alleine hat. Die Ruhe am Morgen mit einem Kaffe in der Hand zu genießen, kommt auf See noch einen Tick netter rüber – zumindest bei mir.

Was macht an Bord ohne großes Animationsprogramm? Solch ein Schiff ist Animation für Geist und Seele.-)

Die Crew bietet verschiedene Kurse an, von Knoten lernen – Segelkunde- Sternenkunde bei Nacht bis zum Segelsetzen und in die Wanten klettern. Zudem kommen Wassersportler auf ihre Kosten wenn das Schiff in einer ruhigen Bucht ankert und die Zeit für das blaue Meer gekommen ist.

Ein Restaurant mit sehr guter Küche und eine Bar an Deck – was bracht man mehr?

 

 

 

 

 
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