Spaziergang durch die Dresdner Neustadt

von Kerstin Göpfert-Lohse | mehr Artikel von | 9. September 2016 | Aus den Reisebüros | Keine Kommentare

Wer die klassischen Dresdner Sehenswürdigkeiten wie Frauenkirche, Semperoper und Zwinger besichtigt hat, der sollte sich einfach auf den Weg in die Dresdner Neustadt begeben. Die ist bunt, aufregend, vielfältig, kreativ – egal ob Cocktailbar, Restaurant, Boutique, Lädchen, Museum, Galerie, Werkstatt….

Hier meine Favoriten und Empfehlungen:

Wer mit der Bahn anreist und am Bahnhof Dresden Neustadt aussteigt, kann sogleich das denkmalgerecht sanierte Bahnhofsgebäude bestaunen. Das Wandgemälde mit den sächsischen Schlössern sticht ins Auge.

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Wer kennt es nicht, sein Buch „Als ich ein kleiner Junge war“?  Erich Kästner erzählt seine Kindheit in Dresden. In der Villa Augustin am Albertplatz befindet sich heute das Erich-Kästner-Museum, welches seine Besucher auf eine spannende Zeitreise einlädt. Anschließend kann man den Rundgang durch das „Erich-Kästner-Viertel“ starten- sehr originell.

Bei schönen Wetter sollte man seinen Spaziergang am Alaunpark unterbrechen. Der ehemalige Exerzierplatz ist heute ein grüne Oase am Rande des Kneipenviertels, eine riesige Wiese für Picknick oder Sonnenbad. Spielplätze, Tischtennisplatten und schattenspendende Bäume, wo Slackliner ihr Sportgerät befestigen können, sind auch da. Wichtig: Grillen ist hier erlaubt und wird natürlich ausgiebig genutzt..

Alaunpark

Am Alaunpark startet auch der Wanderweg in die Dresdner Heide. Immer am Flüsschen Priessnitz entlang wandert man flussaufwärts bis zum Bahnhof Dresden-Klotzsche, wo man mit der S-Bahn oder Strassenbahn wieder in die Stadt fahren kann. Man glaubt gar nicht, dass man bei diesem urwüchsigen Weg so nahe an der Stadt ist.

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Kultur am Abend gefällig? Mein Lieblingstheater im Sommer ist die Theaterruine St. Pauli im Hechtviertel, ein recht romantischer Aufführungsort, der hervorragend in die Stücke integriert wird. Es werden lustige, hintersinnige Stücke gespielt, aber es gibt auch Konzerte.

Und sollte es wirklich mal regnen, auch das ist in Dresden möglich, dann kann man ruhig mal in unser traditionsreiches Kino, die Schauburg, gehen. Aufgrund eines alternativen Programms behauptet sich das Kino gegen die großen Muliplexkinos der Stadt. Es finden auch Lesungen, Vorträge oder Konzerte statt.

Schauburg Dresden

Gar nicht weit entfernt befindet sich der Ostpol, ein gemütliche Musikkneipe, wo man entspannt sein Bier trinken oder abtanzen kann. Alles im überschaubaren Rahmen. Wenn die Musik lauter wird, hält es niemanden mehr im gemütlichen Sessel... Hier die Konzerttermine.

Unbedingt ansehen:

  • die Kunsthofpassage mit Ihren Läden und Restaurants und den liebevoll und witzig gestalteten Fassaden

Einkehrtipps:

Originelle Geschenke:

Hotel-Tipps :

Ich könnte noch viele andere Lokalitäten empfehlen, die genauso authentisch und hervorragend wie die erwähnten sind. Aber besser ist es, ihr kommt vorbei und macht euch selbst ein Bild und entdeckt den „großen Rest“ selbst. Es lohnt sich!

 
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