Städtereise Lissabon - die weiße Stadt am Tejo

von Claudia Roos | mehr Artikel von | 25. November 2015 | Aus den Reisebüros | Keine Kommentare

Da ich schon einige europäische Städte kenne, sollte das Ziel meiner Reise dieses Mal Lissabon sein. Ich war gespannt, was mich erwartete, denn ich wusste, dass Lissabon wie Rom auf sieben Hügeln gebaut war. Also nicht vergessen bequeme Schuhe einzupacken.

Die Anreise vom Flughafen zum Hotel ist unproblematisch, da man mit der U-Bahn das Stadtzentrum schnell und direkt erreicht. Ich habe mir bereits im voraus die Lisboa Card gebucht. Damit kann man alle U-Bahnen, Busse, Straßenbahnen und Aufzüge kostenlos benutzen und es gibt außerdem noch Ermäßigungen für Sehenswürdigkeiten. So war ich jetzt schnell und ohne Zeitverlust im Hotel.

Als Unterkunft habe ich mich für das Hotel Turim Iberia entschieden. Es liegt etwas außerhalb vom Stadtzentrum, aber nur 200 Meter von der U-Bahnstation Campo Pequeno entfernt. Von dort ist man in wenigen Fahrminuten im Zentrum. Das Turim Iberia ist ein 4 Sterne Hotel mit modern eingerichteten Zimmern und gutem Service. Das Frühstücksbuffet ist für portugiesische Verhältnisse sehr reichhaltig und schmackhaft und bietet alles, was man für einen perfekten Start in den Tag braucht. Es gab sogar täglich die berühmten Pasteis de Nada (=Vanilletörtchen). In der näheren Umgebung findet man mehrere Supermärkte und ein Einkaufszentrum. Im Hotel gibt es außerdem kostenloses WLAN.

Lissabon besteht aus mehreren, unterschiedlichen Stadtteilen, die alle ihren eigenen, besonderen Charme haben. So liegen die Stadtviertel Chiado und Bairro Alto in der Oberstadt und Baixa in der Unterstadt.

Meine Besichtigungstour wollte ich im ältesten Stadtteil Lissabons beginnen, in der Alfama. Hier läuft man durch enge Gässchen und steile Treppenstufen bis hinauf auf den Hügel zum Castelo de Sao Jorge. Oben angekommen genoss ich zunächst vom Miradouro de Santa Luzia (=Aussichtspunkt) den traumhaften Blick über die Stadt. Man findet übrigens überall in der Stadt solche „Miradouros“.

Das Castelo de Sao Jorge war ursprünglich eine Festung und ist heute eine restaurierte Burgruine.

Castelo de Sao Jorge

Man sollte unbedingt auf die Mauern der Burg steigen, denn dort hat man von einem der höchsten Punkte Lissabons eine großartige Aussicht auf Stadt und den Fluss Tejo. Das eigentliche Wahrzeichen Lissabons ist der Torre de Belem. Ursprünglich war er ein Festungs- und Leuchtturm. Eine Besichtigung lohnt sich.

DSCI3995

Man kann einen Blick in die einstigen Kerker werfen und auf der 35 Meter hohen Plattform hat man einen tollen Blick auf die Brücke Ponte de 25 Abril und auf die Christus-Statue am gegenüberliegenden Tejo-Ufer. Im Stadtviertel Belem, am Ufer des Tejo, finden sich noch weitere Bauwerke des goldenen Entdeckerzeitalters, wie das Seefahrerdenkmal Padrao dos Descobrimentos.

DSCI4010

Auf dem Dach des 52 Meter hohen Denkmals der Entdeckungen befindet sich eine Aussichtsplattform, von der man eine prächtige Sicht auf das Mosteiro dos Jeronimos (=Hieronymus-Kloster) hat.

Setzt man seinen Rundgang durch Belem fort, stößt man auf das Hieronymus-Kloster. Eine Besichtigung ist ein Muss für jeden Lissabon Besucher. Besonders sehenswert ist der Kreuzgang auf zwei Ebenen mit reich verzierten Bögen und Fenstern. In der Kirche befindet sich das Grabmal von Vaso da Gama.

DSCI3962

Nach all den Besichtigungen sollte man auf keinen Fall versäumen die leckeren Pasteis de Belem, die berühmten Vanilletörtchen, zu probieren. Sie schmecken einfach köstlich. Man bekommt sie an der Straße nach Belem, gleich neben dem Hieronymus-Kloster.

Am Abend wollte ich unbedingt eines der vielen Fado Lokale besuchen. Das traditionelle Ausgehviertel ist das Bairro Alto mit der angeblich besten Fado Musik. Ich fuhr mit der Standseilbahn „Elevador da Gloria“ in die Oberstadt und genoss zunächst vom Aussichtspunkt Miradouro Sao Pedro de Alcantara den Sonnenuntergang mit atemberaubendem Blick über die Stadt. In der Abenddämmerung sollte man sich dieses Panorama nicht entgehen lassen.

Bevor es am nächsten Tag wieder nach Hause ging, genoss ich ein letztes Mal das geschäftige Treiben auf dem Rossio, dem zentralen Platz und Ausgangspunkt für Stadterkundungen. Im stilvollen Art-deco-Cafe Nicola blickte ich bei einem guten Kaffee auf die Statue von König Pedro, nach dem der Platz offiziell Praca Dom Pedro IV heißt.

 
Share on Google+0Share on Facebook0Tweet about this on TwitterPin on Pinterest0Email this to someone
Thomas Cook Reisebüro Coburg
Thomas Cook Reisebüro Coburg. Unser Team: Nicolette Held, Kerstin Wachsmann, Astrid Wiese und Claudia Roos Wir sind Spezialisten für: USA Reisen, Kreuzfahrten, Wellness, Familienurlaub, Städtereisen und vieles mehr
Thomas Cook Reisebüro Coburg

Neueste Beiträge von Thomas Cook Reisebüro Coburg (Mehr anzeigen)

Thomas Cook Reisebüro Coburg

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

 
Optimization WordPress Plugins & Solutions by W3 EDGE