Teneriffa - Insel der Kurven

von Regina Roersch | mehr Artikel von | 12. November 2014 | Aus den Reisebüros | Keine Kommentare

Nach über 30 Jahren im Reisebüro war es in diesem September soweit! Das erste Mal Teneriffa – endlich!

Wir wohnten im Iberostar Grand Hotel Anthelia in Costa Adeje. Dieses Haus lässt wirklich keine Wünsche offen: perfekte Lage direkt am Meer, sehr schöne Poolanlage, gepflegter Garten, äußerst aufmerksamer Service und eine sehr gute Küche!

Iberostar Grand Hotel Anthelia

Poolbereich im Iberostar Grand Anthelia

 Die Insel ist viel zu abwechslungsreich um nur am Strand oder am Pool zu liegen, darum mieteten wir uns ein Auto und eroberten die Insel. Vorweg muss ich sagen, dass wir das Gefühl hatten, dass es auf Teneriffa nicht eine einzige gerade Straße gibt. Es geht entweder rauf oder runter und man fährt meist atemberaubende Serpentinen. Auf jeden Fall sollte man sicher Auto fahren können und einigermaßen höhenfest sein.

Serpentinen

Ausblick auf einige Serpentinen

Unsere Ausflüge

1. Ausflug – Dauer ca. 3 Stunden, 70 km

Wir fuhren nach Vilaflor, einem malerischen Bergdorf, dass sich seine Ursprünglichkeit bewahrt hat. Auf dem Hinweg machten wir einen Abstecher zum Barranco del Infierno, hier kann man sehr schöne Wandertouren machen. Nach einem Bummel durch die Gassen von Vilaflor fuhren wir zurück, rund um den Roque de Jama. Ein Canja am Mirador de la Centinela mit Ausblick zur Costa del Silencio rundete unsere kleine Tour ab.

Bunte Fassaden in Vilaflor

Bunte Fassaden in Vilaflor

 

2. Ausflug – ganztägig, ca. 140 km

Wir fuhren Richtung Norden nach Los Gigantes. Von einem Aussichtspunkt oberhalb des Ortes hat man einen fantastischen Blick auf den Ort und die Küste und man ahnt, woher der Ort seinen Namen hat. Weiter ging es via Santiago del Teide nach Garachico. Ein malerischer Fischerort mit einer entzückenden Altstadt. Die Küste ist rauh, felsig und das Meer tosend. Hier kann man in natürlichen Felsenbecken im Meer baden.

Ausblick auf Los Gigantes

Ausblick auf Los Gigantes

 

Über Buenavista del Norte ging es für uns ins Tenogebirge und wir fuhren die spektakulärsten Serpentinen unseres Urlaubs. El Palmar, Teno Alto und Masca sind unsere Stationen, überall kann man wunderbar kurze Pausen einlegen und fantastische Ausblicke genießen. In Las Portales gibt es ein tolles Restaurant, das „Meson del Norte“, urgemütlich und lecker bei günstigen Preisen. Über den Mirador de Baracan, Masca und Arguajo fuhren wir am Ende des Tages zurück in unser Hotel.

Blick ins Tenogebirge

Blick ins Tenogebirge

 

3. Ausflug – ganztägig, ca. 205 km

Heute Stand der Loro Park auf unserem Programm. Hierbei handelt es sich um einen Freizeitpark mit Zoo bei Puerto de la Cruz. Über die Autobahn fuhren wir eine gute Stunde. Ein wunderschöner Park, den ich so noch nicht gesehen habe. Breite, saubere Wege führen durch einen beeindruckenden tropischen Garten. Die Gehege sind ausnahmslos sehr sauber und gepflegt, die Tiere sehen aus, als wenn es ihnen sehr gut geht.

Tropischer Garten im Loro Parque

Tropischer Garten im Loro Parque

 

Im Park gibt es verschiedene Tiershows zu unterschiedlichen Zeiten und ein ungewöhnliches Penginarium. Der Loro Parque ist für Familien ein Muss und für alle anderen ebenfalls absolut sehenswert!

Pinguine im Loro Parque

Pinguine im Loro Parque

 

4. Ausflug – Dauer ca. 3 Stunden, ca. 70 km

Wir machten uns auf nach El Medano, ein beschaulicher Badeort an der Südküste. Wir hatten Glück, denn an dem Sonntag war das ganze Dorf auf den Beinen und alle waren in Weiß mit roten Schärpen gekleidet. Wir durften eine Prozession zu Ehren der Schutzheiligen der Fischer erleben, einen Umzug mit vielen kleinen Schiffswagen, alle mit Grill und Getränken ausgestattet. Ein schönes Erlebnis!

Volkfest in El Medano

Festliche Stimmung in El Medano

 

5. Ausflug – ganztägig, ca. 200 km

Für uns ging es endlich zum Teide, dem Vulkan in der Mitte der Insel. Früh aufstehen war angesagt, damit wir um 11.00 Uhr an der Seilbahn sind. Wir sind um 09.00 Uhr los gefahren und waren pünktlich auf die Minute. Man sollte auf keinen Fall später ankommen, ansonsten ist es am Teide SEHR voll. Erst fuhren wir durch Pinienwälder, und schließlich durch Lava-Landschaft. Von verschiedenen Aussichtspunkten im Nationalpark hat man stets einen anderen Blickwinkel auf den Vulkan.

Der Pico del Teide ist mit 3718m der höchste Berg in Spanien.

Der Pico del Teide ist mit 3718m der höchste Berg in Spanien.

 

Die Seilbahn war der spitze! Sehr steil und sehr schnell. Nach knapp 10 Minuten waren wir auf 3500 m angelangt, wo die Luft recht dünn war. Wir benötigten für eine 30 Minuten-Fußtour doch fast eine Stunde.

Der Kraterrand des Teides

Der Kraterrand des Teides

Ausblick auf den Pico Viejo, La Gomera und La Palma

Ausblick auf den Pico Viejo, La Gomera und La Palma

 

Den beeindruckenden Kraterrand des Teides konnten wir leider nicht besuchen. Hierfür benötigt man eine Genehmigung und festes Schuhwerk, denn der Aufstieg ist sehr steil. Tipp: Wenn man auf den Kraterrand steigen möchten, muss man sich zwingend mehrere Wochen im Vorwege online anmelden.

Weiter fuhren wir in Richtung Orotava. Wir haben uns eine Auszeit gegönnt und haben im Restaurant Teide gegessen. Das Restaurant ist zwar einfach, aber das Essen lecker und der Blick auf den Teide unbezahlbar.

Nach den Lavafeldern kam viel Pinienwald, supergrün und toll, wir fuhren durch die Wolkendecke nach La Orotava, eine sehr hübsche kleine Stadt.

Pinienwald mit Blick auf die Küste

Pinienwald mit Blick auf die Küste

 

Wir gönnten uns ein Canja im Restaurant Sabor Canario, einem der ältesten Häuser des Ortes,welches liebevoll restauriert wurde. Nach einem Abstecher nach Puerto de la Cruz, ein quirliger Touristenort mit einer hübschen Altstadt und einer schönen Promenade, ging es für uns zurück ins Hotel.

Der Innenhof des Sabor Canario.

Der Innenhof des Sabor Canario.

 

6. Ausflug – ganztägig, ca. 200 km

Wir fuhren über die Autobahn nach La Laguna, eine Universitätsstadt mit einer wunderschönen sehenswerten Altstadt, die sehr gepflegt und sauber ist. Wir starteten unseren Rundgang an der Markthalle – dort befindet sich ein günstiges Parkhaus – und bummelten durch die malerischen Gassen und Plätze.

Innenstadt von La Laguna

Innenstadt von La Laguna

 

Danach ging unsere Fahrt durch die Montes del Esperanza erneut Richtung Teide. Es war überraschend, alles noch einmal von der andere Seite des Vulkans zu sehen, erneut ein ganz anderer Blickwinkel. Vorbei am Teide über Vilaflor ging es zurück ins Hotel.

Lavafelder im Teide Nationalpark

Lavafelder im Teide Nationalpark

 

Leider haben wir immer noch nicht alles gesehen, so müssen wir wohl noch einmal auf diese wunderschöne und abwechslungsreiche Insel zurückkehren.

Gerne teile ich meine Erlebnisse und mein Wissen mit Ihnen. Kommen Sie bei uns im Reisebüro vorbei oder rufen Sie mich an. Es gibt noch einige Bilder zu bestaunen.

 
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