Teneriffa kulinarisch

von Angela Schostag-Shames | mehr Artikel von | 8. April 2016 | Aus den Reisebüros | Keine Kommentare

Im September letzten Jahres habe ich mit einer Gruppe Teneriffa besucht und besonders die kulinarische Seite des Landes kennengelernt. Das Essen auf der Insel ist deftig, einfach und sehr schmackhaft. Frische Kräuter und eine raffinierte Zubereitung sorgen für abwechslungsreichen Genuss. Viele der traditionellen Gerichte werden auf der Basis von viel frischem Gemüse, Kräutern und verschiedenen einheimischen Fleisch- und Fischsorten hergestellt.

Ein klassisches Beispiel dafür ist der „Puchero Canario“, ein reichhaltiger Eintopf. Er wird aus unterschiedlichen Gemüsen wie Kichererbsen, Kartoffeln, Kürbis, Kohl, Karotten, Mais, Gurken und Zwiebeln und bis zu fünf verschiedenen Fleischsorten gekocht. Das kann Lamm, Ziege, Huhn oder Rind- und Schweinefleisch sein. Zum würzen wird gern „Chorizo“ verwendet, eine pikante Paprikawurst.

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Die Brühe dieses Eintopfes wird häufig mit „Gofio“, der traditionellen Speise der Hirten angedickt. „Gofio“ ist Mehl aus geröstetem Mais, Gerste oder Weizen, aus dem z.B. kleine Teigbällchen oder Teigbrei hergestellt werden. Das Mehlgemisch wird nicht nur zu allen Speisen gereicht, die Tinerfenos streuen es auch in Kaffee oder Wein. Mir schmeckt es am besten mit Ziegenkäse, Honig und Mandeln zu einem Laib geformt und in Scheiben geschnitten. Einfach mal probieren!

Von den diversen leckeren Vorspeisen mag ich die „Pimientos de Padron“ am liebsten. Hier werden kleine Paprikaschoten kurz in Olivenöl gebraten, mit Meersalz bestreut und serviert. Vorsicht: Manche der Pimientos sind mild und andere ziemlich scharf!

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Mojo-Soße in rot und grün

Typisch kanarisch sind die „Papas arrugadas con mojo“. Dabei handelt es sich um kleine Runzelkartoffeln, die mit der Schale in Meersalz-Wasser gekocht werden, bis sich die Salzkristalle an der Schale ablagern. Die Kartoffeln werden mit „Mojo-Soße“ gegessen, die es in zwei Varianten gibt. Die eine ist rot und scharf durch Chili und Paprika. Die andere ist grün und wird mit vielen einheimischen Kräutern hergestellt. Die Basis für beide Soßen besteht aus Knoblauch, Öl, Essig, Pfeffer, Salz, Paprikapulver und Kümmel. Jede kanarische Hausfrau hat ihr eigenes Geheimrezept.

Auf Teneriffa sollte man auf jeden Fall „Conejo“ Kaninchen als einheimische Spezialität probieren. Meist wird Gemüse, Salat oder „Gofio“ dazu gereicht. An den Küsten Teneriffas sind Gerichte mit „Pescado“ Fisch und „Mariscos“ Meeresfrüchten üblich, zu denen traditionell Salzkartoffeln gegessen werden. Als Nachtisch lassen sich die Tinerfenas gern „Flan“ schmecken, einen Vanillepudding mit Honig und Karamell.

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Guten Appetit – Buen Provecho !

 
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