Thailand - auf Stippvisite im Land des Lächelns

von Daniel Birkenbach | mehr Artikel von | 18. September 2016 | Aus den Reisebüros | Keine Kommentare

Dieses Jahr bekam ich die tolle Gelegenheit, Thailand – eines der beliebtesten und faszinierendsten Reiseziele in Südostasien,  auf einer einwöchigen Gruppenreise für mich zu entdecken. Auf dem Programm standen zwei Übernachtungen  in der pulsierenden Metropole Bangkok, danach das Strandparadies Khao Lak und zum Abschluss ein Aufenthalt auf der Insel Phuket. Drei verschiedene Hotspots dieses großen Landes in sieben Tagen – Langweile sollte also nicht aufkommen. Ganz im Gegenteil, es war ein perfekter kleiner Einblick in die Kultur und Vielseitigkeit dieses Traumziels.

So ging es also nachmittags, vom Flughafen Frankfurt/Main los. Der Nonstopflug nach Bangkok dauerte ca. 11 Stunden. Zwar ein Langstreckenflug, jedoch relativ kurzweilig, da der Großteil des Fluges über Nacht ging und an Bord so ziemlich alles dafür getan wurde, dass die Fluggäste zu ihrer Nachtruhe kamen. Die lange Anreise verging also sprichwörtlich im Schlaf. Am nächsten Morgen landeten wir dann in Bangkok, der oft als „Good Time City“ benannten Metropole am Fluss Chao Phraya, der Hauptschlagader der Stadt. Schon die Fahrt vom Flughafen in die Stadt mit dem Transferbus ließ ein erstes Bild auf einige Facetten der Stadt zu. Riesige Wohnkomplexe, Industrie, Bürotürme, vielspurige Straßen voll mit lautem Verkehr auf der einen Seite und Parks als grüne Ruheoasen, kleine versteckte Tempelanlagen mitten in der Stadt sowie gemächliches Treiben auf dem Chao Phraya auf der anderen Seite. Ein Kontrast reiht sich hier an den anderen.

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Auch die Übernachtungsmöglichkeiten in Bangkok sind so vielseitig wie die Stadt selbst. Hier gibt es alles, von günstig bis teuer, von einfach bis luxuriös, von Hostel bis Deluxe-Kategorie. Das besondere hierbei ist, dass in den asiatischen Städten selbst die tollsten und gehobensten Hotels, verglichen mit anderen Metropolen dieser Welt, relativ günstig zu haben sind. Unser Quartier für die nächsten zwei Nächte war das 5* Hotel „Sofitel So Bangkok“. Dieses 30-stöckige urbane Design-Hotel mitten im Geschäfts- und Einkaufsviertel wurde nach den fünf Elementen Erde, Wasser, Metall, Holz und Feuer gestaltet, wobei vier dieser Elemente sich auf das Design der Zimmer beziehen und sich das Element Feuer im Hotelrestaurant „Red Oven“ wiederspiegelt. Ich hatte ein Zimmer nach dem Element Erde. Abgesehen von der beachtlichen Größe und der luxuriösen Ausstattung des Zimmers hatte ich hier, hoch oben, direkt vom Bett aus, eine fabelhafte Aussicht auf das geschäftige Treiben der Stadt. Einfach toll! Ebenfalls eine spektakuläre Aussicht bietet die futuristische Lobby (wohlbemerkt auf der 9. Etage). Von hier aus überblickt man durch Panoramafenster den Lumphini Park und Bangkoks Skyline direkt dahinter. Die Atmosphäre des Hotels, das Design und auch das Personal machen dieses Hotel wahrlich zu einem Exoten unter den Unterkünften in Bangkok.

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Direkt am ersten Tag stand auch schon etwas Sightseeing auf dem Plan. So besuchten wir eines der kulturellen Highlights, den Grand Palace in Bangkok (die einstige Königsresidenz). Diese Palastanlage am Ostufer des Chao Phraya, die sich in mehrere Teile gliedert lässt einen aus dem Staunen nicht mehr herauskommen. Schon allein die Größe dieser Anlage ist überwältigend. Hier sollte man etwas mehr Zeit einplanen. Es gibt so vieles zu entdecken. Tempelkomplexe und Palastgebäude mit edelsten Verzierungen, goldenen Dächern, Götterstatuen, Bunte und vergoldete Türme. Eine wahre Pracht. Ein absolutes Muss hier in der Anlage ist der Besuch des Tempels „Wat Phra Kaeo“, des Tempels des Smaragd-Buddhas. Diese relativ kleine Statue stellt das National-Heiligtum Thailands dar und sollte somit auf der Besichtigungsliste keinesfalls fehlen.

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Anschließend ging es zum „Wat Pho Tempel“. Dieser ebenfalls sehr prachtvolle, mit viel Liebe zum Detail errichtete Tempel ist aufgrund des in ihm befindlichen „liegenden Buddha“ so weltbekannt. Diese 46 Meter lange und 15 Meter hohe vergoldete Statue sollte man auf jeden Fall gesehen haben. Der Wahnsinn. Man kann im Tempelinneren (Schuhe ausziehen nicht vergessen) einmal rund um die Statue wandern und dabei die gigantischen Ausmaße dieser goldenen Figur bestaunen. Zweifelsohne ein Muss hier in Bangkok.

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Nach diesen zwei mehr als beeindruckenden kulturellen Highlights ging es zurück zum Hotel. Nach einem kurzen Verschnaufen und einer ausgiebigen Dusche stand das Abendessen auf dem Programm. Hierzu wurden wir in das Hotelrestaurant „Red Oven“ eingeladen. Hier dominiert das Element Feuer. So ist der große Ofen im Mittelpunkt des Restaurants in einem warmen, um nicht zu sagen heißen Rot gehalten. Hier gibt es speisetechnisch alles, was das Herz begehrt. Von gehobener Asia-Küche bis internationalen Speisen. Es ist alles vertreten. Auch der Service ist hier auf höchstem Niveau. Anschließend ging es auf einen Drink auf die Dachterrasse des Hotels. Von hier aus genießt man einen fantastischen Blick auf das nächtliche Bangkok. So neigte sich dann der erste Tag in Bangkok bzw. Thailand dem Ende zu.

Am nächsten Tag ging es dann, nach einem ausgiebigen Frühstück auf der Außenterrasse des Hotelrestaurants, per U-Bahn in den Stadtteil Sukhumvit. Dort besichtigten wir die beiden Hotels „Pullmann Bangkok Grande Sukhumvit“ und das „Sofitel Sukhumvit“. Ebenfalls zwei tolle Hotels in zentraler Lage mit jeglicher Ausstattung, die ein luxuriöses Stadthotel haben sollte. Wie es der Zufall will fand im „Pullmann Bangkok Grande Sukhumvit“ gerade noch eine Hochzeitsmesse statt. Diese bot wieder eine weitere Facette der thailändischen Kultur und zeigte, wie prachtvoll die Thailänder ihre Hochzeiten feiern. Nach der Besichtigung des Hotels „Sofitel Sukhumvit“, das mit außergewöhnlichen Stilelementen und einer tollen Terrasse mit Panoramablick aufwarten kann, und einem fabelhaften Mittagessen im Hotelrestaurant ging es dann per Sky Train völlig unkompliziert zum Siam Square. Hier ist Shoppen angesagt. Ob nun in einem der kleinen Geschäfte an der Straße oder im gehobenen Einkaufscenter „Siam Paragon“, hier sollte wirklich jeder fündig werden. Nach einer kurzen Pause und einem kühlen Getränk ging es dieses Mal per Tuk Tuk zurück zum Hotel. Die Fahrt mit dem Tuk Tuk ist wirklich etwas ganz spezielles und sollte auf jeden Fall mal ausprobiert werden. Zu einem relativ günstigen Preis (verhandelbar) kann man mit diesen Rollern mit Fahrgastzelle schnell von A nach B kommen. Das ganze gleicht einer Achterbahnfahrt und bringt auch genauso viel Adrenalin, da man wirklich sehr schnell durch den fließenden Verkehr auf Bangkoks Straßen fährt. Definitiv ein weiteres, nennenswertes Erlebnis in Bangkok.

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Am Abend ging es dann zum Restaurant „Cabbages & Condoms“. Hier ist der Name Programm. So findet man im Restaurant Kondome als Dekorationsmaterial wieder. Wirklich außergewöhnlich und irgendwie auch spaßig. Hervorzuheben ist hier auch das tolle Essen. Asia Küche at its best. Den Abschluss dieses zweiten Tages bildete dann der Besuch des ebenfalls sehr bekannten Nachtmarkts. Hier verwandelt sich das Bangkok-typische Straßenbild nachts zu einer völlig anderen Kulisse. Unzählige Verkaufsstände, wuselige Verkäufer, dichtes Gedränge und vor allem Ware soweit das Auge reicht. Hier findet man alles. Von Souvenirs, Mode, über Gewürze, Lebensmittel, Sonnenbrillen und Uhren bis hin zu Handys, MP3 Playern und modernster Unterhaltungselektronik. Hier ist Handeln angesagt. Und wieder ein Tag voll mit schönen Erlebnissen und unzähligen interessanten Eindrücken.

Am dritten Tag ging es dann mit Bangkok Airways von Bangkok nach Phuket. Von Phuket aus mit dem Bus nach Khao Lak, einem wahren Strandparadies. Hier besichtigten wir das Hotel „Pullmann Khao Lak Resort & Spa“. Dieses wunderschöne 5* Hotel liegt direkt am feinsandigen Strand und eignet sich für Paare und Familien gleichermaßen. Die Komposition aus modernem Interior, vielen Naturelementen und thailändischer Kultur gibt dem Hotel eine sehr angenehme Atmosphäre. Als nächstes Hotel stand das „Sentido Graceland Khao Lak“ auf dem Plan, was auch für die nächsten zwei Nächte unsere Unterkunft sein sollte. Diese Anlage wartet mit einer weitläufigen Gartenanlage, einer tollen Poollandschaft und vielen verschiedenen Zimmervarianten auf. Wir hatten das Glück, dass wir hier eine große Suite mit eigenem Poolzugang bewohnen durften. Und nochmal ein Highlight auf dieser Reise.

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Abends  nahmen wir im Hotel an einem thailändischen Kochkurs teil. Sehr interessant und mit der richtigen Anleitung gar nicht mal so schwer. Nach dem Abendessen, das unter freiem Himmel im Hotel stattfand neigte sich somit der erste Tag in Khao Lak dem Ende zu.

Der nächste Tag stand ganz im Zeichen Hotel- bzw. Strandleben. Hotelbesichtigung, ein Strandbesuch inklusive einer ausgiebigen Thai Massage und gemütliches Beisammensein stand auf dem Programm. Erholung pur! Mit einem gemeinsamen Abendessen am Strand ging auch dieser Tag wie im Fluge vorbei.

Der nächste Tag führte uns auf die Insel Phuket. Dort angekommen schauten wir uns das traumhaft, auf einem Hügel eingebettete Hotel „Pullmann Phuket Arcadia“ an. Mein Geheimtipp für luxuriöse Flitterwochen oder Zeit zu Zweit auf Phuket. Das sehr weitläufige Resort ist, wie schon erwähnt, in einen Hügel gebaut. Man wird mit Golf Caddys durch die Anlage gefahren, um zu seinem Zimmer oder seiner eigenen Villa zu gelangen. Hervorzuheben ist bei diesem Hotel der traumhafte Ausblick auf die gesamte grüne Umgebung und die absolute Ruhe, die man hier in vollen Zügen genießen kann.

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Als nächstes besichtigten wir die Hotels „Sunprime Kamala“ (reines Erwachsenenhotel) und „Sunwing Kamala“ (Familienhotel) an der Kamala-Bucht. Beide Hotels liegen direkt am Strand und bieten jeweils eine tolle Garten- und Poolanlage. Unser Hotel für die letzten zwei Übernachtungen in Thailand war das „Sunwing Bangtao Beach“ (Familienhotel) am gleichnamigen Strand. Dieses bietet ebenfalls eine schöne Poollandschaft und vor allem jede Menge Möglichkeiten, sich auch außerhalb des Hotels, am langen Sandstrand, in einem der zahlreichen Strandrestaurants zu verpflegen. Wirklich sehr schön.

Den Abend verbrachten wir am lebhaften Patong Beach. Dieser bekannte und berühmt berüchtigte Urlaubsort bietet so ziemlich alles, was man sich unter dem Begriff Nachtleben vorstellen kann. Kneipen, Diskotheken, (Karaoke-) Bars, Tabledance und diverse andere Etablissements. Hier wird die Nacht zum Tage gemacht und zwar jede Nacht. In einer der vielen Bars kann man bei einem Bier das rege Treiben auf den Gassen bestens beobachten und kommt dabei oft aus dem Staunen nicht mehr heraus. Tagsüber ist die Atmosphäre wieder anders, was wir am nächsten Tag spüren konnten. Nach einer Fahrt über die Insel und einem Besuch von „Old Phuket Town“ und dem schönen Tempel „Wat Chalong“ führte uns der Weg wieder nach Patong. Am Tage gleicht Patong Beach vielen anderen lebhaften Urlaubsorten. Der Strand wird von Urlaubern von allen Herren Länder bevölkert und die Gassen, die nachts rein auf Party und Vergnügen eingestellt sind, zeigen ihre Geschäfte mit Souvenirs, Sonnenbrillen, usw.. Auch hier lassen sich Mitbringsel zu relativ guten Preisen erstehen. Bei einem kleinen Mittagessen und einem kühlen Getränk kann man das bunte Treiben auf den belebten Straßen aus nächster Nähe erleben. Der gleiche Ort und die gleichen Straßen und doch so anders als in der Nacht.

Den letzten Abend verbrachten wir in der Gruppe, bei einem gemeinsamen Essen im Restaurant „Sugar Cane“, direkt an unserem Hotel. Zum vorerst letzten Mal thailändisch essen und das in Thailand selbst. Es war einfach toll und die Reise hat solch einen Spaß gemacht. Jeden Tag etwas völlig neues erleben, unzählige Eindrücke von fremder Kultur erfahren und ständig extreme Kontraste beobachten.

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Das Wort Kontrast trifft es auf den Punkt. Das ist es, was man hier in Thailand erlebt. Einen riesigen Kontrast zu Deutschland und zu ganz Europa. So interessant, intensiv und vor allem so erlebenswert. Für mich definitiv nochmal eine Reise wert.

 
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