Thailand: Vom Großstadtdschungel an den Strand

von Jana Gudde | mehr Artikel von | 25. August 2016 | Aus den Reisebüros | Keine Kommentare

Im August letzten Jahres war es endlich soweit und ich habe mir einen langjährigen Reisetraum erfüllt: Thailand.

Aufgeregt und völlig auf mich allein gestellt nahm ich am Abend in einer der Maschinen von AirBerlin Platz, die mich über Abu Dhabi in die Perle Südostasiens – nach Bangkok – brachte. Dort angekommen schnappte ich mir einen Stadtplan und stieg in einen auch von vielen Thais geschätzten Skytrain.

Nach nur wenigen Stationen und einmal Umsteigen kam ich endlich in meinem Hotel, dem The Landmark Bangkok, an. Zentral an der belebten Sukhumvit Road und nur wenige Minuten von der Skytrain Station Nana gelegen, bot es mir eine Woche lang den perfekten Ausgangspunkt, um die Weltmetropole Bangkok zu erkunden. Egal ob zu Fuß, per Skytrain, Tuk Tuk oder meiner neu gewonnenen Lieblingsart sich fortzubewegen, dem Rollertaxi. Auch wenn es sehr einfach ist, Bangkok auf eigene Faust zu erkunden, empfehle ich jedem Neuankömmling erst einmal an einer organisierten Tour teilzunehmen, um sich zu „akklimatisieren“.

Vom ersten Moment an fühlte ich mich super wohl in der Stadt und auch – oder gerade – als Alleinreisende fand ich sehr schnell Anschluss. Egal ob mit anderen Touristen oder den Einheimischen, ich kam mit jedem schnell ins Gespräch und schloss regelrechte Freundschaften. So erfuhr ich zum Beispiel den besten Zeitpunkt um auf den Wat Arun, den Tempel der Morgenröte, zu steigen. Dieser ist nämlich nicht wie der Name vermuten lässt die Morgendämmerung, sondern eher die Abenddämmerung. Dadurch entgeht man dem Gedrängel vieler Touristen und hat einen genauso spektakulären Ausblick über den Chao Phraya Fluss. Obwohl ich mit dem Wetter nicht so viel Glück hatte, war der Tempel definitiv einen Besuch wert.

Der Wat Arun am Abend bei bewölktem Himmel.

Der Wat Arun am Abend bei bewölktem Himmel.

Nach einer Woche ging es dann mit einem weinenden Auge, weil ich Bangkok noch nicht verlassen wollte, und einem lachenden Auge, weil ich gespannt war, was noch auf mich zukommt, weiter nach Koh Samui. Wer eine günstige Alternative zum Fliegen sucht und das Meer mag, kauft sich am besten ein Ticket vom Flughafen Don Muang nach Surat Thani und fährt von dort aus mit der Fähre auf die Insel. Dauert zwar etwas länger als der übliche Flug, ist aber eine Erfahrung wert und schont den Geldbeutel.

DSC_0002_2

Der Golf von Thailand – herrlich anzuschauen von der Fähre aus.

Dort angekommen bezog ich mein Zimmer im wunderschönen Chaba Cabana Beach Resort&Spa, was perfekt für einen erholsamen Inselurlaub war. Es war weit genug vom Tumult der Discotheken wie zum Beispiel Green Mango entfernt und trotzdem noch fußläufig oder mit meiner Lieblingsart sich fortzubewegen, dem Rollertaxi, zu erreichen. Auf Koh Samui ist für jeden etwas dabei, von einer gemütlichen Kneipe oder Bar am Strand oder direkt in der Stadt bis hin zu Clubs, in denen sich Einheimische sowie Touristen zum Feiern und Tanzen zusammenfinden. Einer der beliebtesten Clubs, das Herz von Chaweng Beach wie es in der Werbung so schön heißt, ist die Ark Bar. Dort finden jeden Mittwoch und Freitag imposante Feuershows samt Live Musik von teils internationalen DJs statt.

Doch nicht nur die Ausgehmöglichkeiten und die wunderschönen Strände in Chaweng begeisterten mich, auch die endlosen Auswahlmöglichkeiten was das Essen betraf waren genau nach meinem Geschmack. Egal ob thailändisch, asiatisch allgemein, italienisch, deutsch, arabisch… Für jeden war etwas dabei. Ich empfehle ausdrücklich so viel Fisch wie möglich zu essen, so frisch, günstig und vor allem lecker bekommt man diesen nämlich selten!

Frischer Fisch auf dem Nachtmarkt in Koh Samui.

Frischer Fisch auf dem Nachtmarkt in Koh Samui.

 
Share on Google+0Share on Facebook0Tweet about this on TwitterPin on Pinterest0Email this to someone

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

 

Optimization WordPress Plugins & Solutions by W3 EDGE