White Shark Projects- South Afrika; Gansbaai

von Filip Schmidt | mehr Artikel von | 8. Mai 2015 | Aus den Reisebüros | Keine Kommentare

Letztes Jahr in der Sommerferien habe ich mich auf ein lange Reise in das ferne Südafrika begeben, um als freiwilliger Volunteer zu helfen. Genauer gesagt nach Gansbaai, einem kleinen „Fischerdorf“ westlich von Kapstadt. Dort habe ich für vier Wochen bei der „White Shark Projekt Organisation“ gearbeitet, mit einigen weiteren Hai-Begeisterten aus der ganzen Welt.

Zunächst hatte ich meine Reise in Kapstadt, der Mutterstadt des afrikanischen Kontinents mit einem Tag Aufenthalt begonnen, bevor ich mein Projekt im dem drei Stunden entfernten Gaansbaai beginnen konnte. Kapstadt bietet eine Vielzahl an Attraktionen die man unbedingt gesehen haben muss, wenn man sich auf eine Reise durch Südafrika begibt. Wie z.B. dem Cap der guten Hoffnung, dem Tablemountain oder der Waterfront.

Der zweite Tag hatte schon früh morgens um 7 Uhr begonnen, mit dem Aufbruch nach Gansbaai. Auf dem Weg dort hin konnte ich schon mal erste Bekannschaft mit den 14 weiteren Volunteeren machen, die sich auf das gleiche Abenteuer begeben haben.

In Gansbaai angekommen, wurden wir sehr herzlich und offen, mit einem typisch afrikanischen Frühstück (Ham and Cheese und frisch gepressten Säften) von der Crew des „White Shark Projekts“ empfangen. Nach dem sehr deftigen Frühstück ging es mit Badehose und Badehandtuch zur ersten Tuchfühung mit den Haien raus auf den Ozean  in eine offene Bucht. Trotz des stürmischen Wetters und  einem hohen Wellengang ginge es für einige Waghalsige nach einer kurzen Einweisung vom „Skipper“, zu den Verhaltensregeln im Käfig sowie an Boot, mit einem Neopren-Anzug, einer Taucherbrille und einer Gewichtskette in den am Boot befestigten sechs Mann Stahl Käfig. Was dann kam, war einfach atemberaubend und kaum in Worte zu beschreiben, dass Gefühl mit einem weißen Hai Angesicht zu Angeschicht zu stehen.

Die darauffolgenden Wochen war es uns erlaubt mit an Board anzupacken. Dazu gehörte, dass das Boot morgens hergerichtet wird, man die Neoprenanzüge an Board bringt und natürlich die neuen Gäste herzlich begrüßt und zum Boot begleitet. Das erforderte sehr häufig frühes Aufstehen (meist 5 Uhr morgens), denn der erste „Trip“ mit ca. 20 weiteren Besuchern startete bereits um 7 Uhr. Dafür wurde man jedoch mit einem unvergesslichen Sonnenaufgang mitten auf dem Atlantik belohnt.  (Auf offener See packten wir dann alle noch einmal mit an, um den Anker zu setzen und den Käfig an das Boot anzubringen.)

Das Anlockern der Haie mit einem 2-3 kg schweren Fischkopf erforderte sehr viel Geschick,  und wurde deshalb vom einem Crew Mitglied übernommen. An manch einem Tag erfordete es  sehr viel Gedult und Ausdauer! Zusätlich zu dem Fischkopf wird ein spezielles Gemisch aus verschiedenen Fischen und einem Fischöl verwendet,  das durch die Meeresstömung  eine sogenannten „Jamstreet“ bildet, die der Hai durch seine sehr empfindliche Nase aufnimmt und zu uns geführt wird. Sobald einer auftauchte, wurde aus allen Richtungen „Shark-Shark-Shark“ geschriehen, viele der Touristen konnten es anfangs kaum glauben einen Hai aus solch einer Entfernung zu sehen und wenn er dann auch noch einen Sprung aus der Tiefe machte übertraf das meist alle Erwartungen der Touristen.

Whale

Photograf: Filip

Das war jedoch nicht das einzige schöne Erlebnis in und um Gansbaai. Wenn das Wetter auf dem Atlatischen Ozean mal wieder verrückt spielte und bis zu acht Meter hohe Wellen die Fahrt auf das Meer unsicher machte, konnten wir alternativ einige weitere schöne Unternehmungen machen. Beispielweise eine Wanderung zu einem der zahlreichen kilometerlangen Sandstränden mit einem wunderschönen Panoramablick. Oder man begibt sich auf eine der vielen Weinplantagen zu einem köstlichem „Wine-Testing“. Ein Geheimmtipp von mir wäre noch ein Expedition zu den Walen mit einem Walboot aus dem Nachbarhafen.

Menschen und Kultur in Südafrika

Südafrika ist dreieinhalbmal so groß wie Deutschland, hat aber nur rund 44 Millionen Einwohner. Die Bevölkerung besteht aus zahlreichen Völkern mit den unterschiedlichsten  Kulturen – Nelson Mandela nannte Südafrika einst das Land des Regenbogens. Ein großer Teil der Bevölkerung in Südafrika ist von Armut und Hungersnot betroffen. Diese Situation nimmt ihnen jedoch nicht ihre Lebensfreude. Sie sind sehr herzlich und haben zu jeder Tageszeit ein Lächeln auf den Lippen.

Wer Interresse bekommen hat und sich einige Infos zusätzlich zu meinem Reisebericht holen möchte, kann ja mal ein bisschen auf der Facebookseite herumstöbern. Dort finden ihr auch weitere zahlreiche Bilder, einige auch von mit persönlich geschossen! 🙂

https://www.facebook.com/SharkCageDivingSouthAfrica?fref=ts

 
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