Wo die glücklichsten Menschen leben... Costa Rica

von Katrin Hölzel | mehr Artikel von | 31. Mai 2016 | Aus den Reisebüros | Keine Kommentare

Schon beim Landeanflug konnte man sich von dem Grün, den Bergen und Seen kaum satt sehen. Costa Rica – ein Land der Vielfalt und der unbegrenzten Möglichkeiten.

Nicht umsonst lassen sich hier so viele Firmen nieder. Die Bedingungen dafür sind ausgezeichnet und es gibt deshalb auch kaum Arbeitslosigkeit. Wenn man an Costa Rica denkt, hat man gleich bestimmte Markennamen von Bananen im Kopf. Ja, hier werden sie geerntet und für den Export vorbereitet. Immer wieder fahren wir an riesigen Bananenplantagen vorbei. Stauden über Stauden und das witzige ist, egal welche Marke, es sind alles die gleichen Bananen. Auch die Computerbranche und verschiedene Chiphersteller sehen in Costa Rica die Zukunft. Aber nicht nur deshalb sind die Menschen dort so glücklich. Durch die optimalen, klimatischen Bedingungen wächsen und gedeihen jegliche Pflanzen und Getier. Flora und Fauna stehen in einem gesunden Gleichgewicht und es wird viel dazu beigetragen, die Natur zu schützen. Die Einwohner sind sich ihrer grünen Schätze bewusst. Es gibt zum Beispiel  Mülltrennung, Tieraufzucht- und Pflegestationen, Hinweisschilder überall und Aufklärungskampagnen zum Umweltschutz.

Wir machten uns auf den Weg nach Tortuguero, einem wenig touristischen Gebiet an der karibischen Küste. In dem Dorf sehen wir überall lächelnde Menschen, so unverbraucht und natürlich, voller Lebensfreude und Stolz, ihr Land präsentieren zu dürfen. Das Lächeln fällt hier auch nicht schwer. Eine überwältigende Natur empfängt uns. Man sieht bei einer Bootsfahrt durch die Kanäle riesige Bäume, Reiher und Tukane durch die Wipfel gleiten. Das geschulte Auge des Guides lässt für uns dann auch Krokodile, große Echsen, seltene Vogelarten und Affen zum Vorschein kommen. Nur die Seekuh hatte keine Lust aufzutauchen.

 

Karibische Klänge hallen aus den Lokalen und freundliche Gesichter schauen uns interessiert an. Hier gibt es keinen Stress und Zeitdruck. Man lebt miteinander, nicht gegeneinander. Weiter geht es zu den Vulkanen, die ebenfalls unheimlich beeindruckend sind, besonders im Abendlicht.

Aber danach kam etwas völlig überraschendes, was man in Costa Rica nie vermuten würde – der Trockenwald. Die Bäume und Gräser ausgetrocknet, ganz anders wie die anderen Teile des Landes. Hier ist es dadurch noch heißer. Dunkle Augen strahlen uns unter einem Cowboyhut an – die Savanneros, die Cowboys des Trockenwaldes. Sie haben sich perfekt an die Gegebenheiten angepasst. Auf unserer letzten Etappe überqueren wir mit der Fähre den Atlantik. Laute Musik wird gespielt, gelacht, gesungen und getanzt – Lebensfreude pur.

Wir nehmen sie mit nach Deutschland, diese Leichtigkeit, Gelassenheit und Freude der Bewohner Costa Ricas. Denn so wird auch unser Leben noch ein Stück bunter und fröhlicher.

 
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