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Die Kanaren - Informationen


Um Ihren Urlaub auf den Kanaren umfänglich genießen zu können, finden Sie unten stehend hilfreiche Informationen sowie einige Tipps und Empfehlungen zu folgenden Themen:


Geschichte und Kultur

Die kanarischen Inseln sind eine autonome Region von Spanien und haben ihre eigene Identität. Einige Insulaner würden es bevorzugen, komplett unabhängig zu sein und Ihnen werden vielleicht Graffitis von Separatisten an Wänden auffallen. Pluto schrieb einst über ein reiches und fröhliches Land im Atlantik, das vor fast 12.000 Jahren fast komplett von Erdbeben und Flutwellen zerstört wurde. Dies war der verlorene Kontinent Atlantis und die Einheimischen sind überzeugt, dass die Kanaren die Überreste dieses untergegangenen Paradieses sind. Wahrheit oder Fiktion? Die Inseln waren schon viel früher bewohnt – von den Guanchen, die im 1. oder 2. Jahrhundert v.Chr. aus Nordafrika hierher kamen. Wie die Legende von Atlantis, ist auch ihr Eintreffen im Geheimen verborgen geblieben und es wurden nie Überreste ihrer Boote gefunden.

Die ersten Europäer verschlug es im 14. Jahrhundert auf die kanarischen Inseln, als ein genuesischer Seefahrer namens Lancelotto Marcello auf Lanzarote ankam und der Insel seinen Namen verlieh. Die Eroberung der Kanaren begann in Wirklichkeit 1402. Die Portugiesen versuchten ebenfalls sich einzumischen, aber nach dem folgenden Krieg zogen sie ihre Ansprüche zurück. Die zweite Periode der Kolonialisierung dauerte von 1483– 1493, also zehn Jahre. Tausende Guanchen verloren im Kampf ihr Leben und die wenigen Überlebenden verschwanden in den folgenden Jahren. Viele Dörfer auf Teneriffa wurden nach dem Kampf mit den Eroberern benannt: La Victoria (die Siegreiche), La Matanza de Acentejo (das Massaker von Acentejo). Als sich Christoph Kolumbus 1492 auf den Weg in die Neue Welt machte, legte er einen Zwischenstopp auf La Gomera ein. Seitdem bestehen die Verbindungen in die Neue Welt und im Lauf der Jahrhunderte emigrierten viele Kanarier nach Lateinamerika. Die Vielfalt der spanischen Sprache, die auf den Inseln gesprochen wird, trägt hörbar Spuren des Lateinamerikanischen.

Im Jahr 1936 wurde Francisco Franco von der spanischen Regierung nach Teneriffa verbannt, wo er seinen Militärkomplott schmiedete. Der große Touristenboom begann in den 60er Jahren und seitdem entstehen immer neue Urlaubsorte aus dem Nichts. 1978 wurde den Kanaren die regionale Autonomie gewährt. Mehrere Mono-Kulturen brachten den kanarischen Inseln für mehrere Jahrhunderte Wohlstand. Die erste war der Zucker, dessen Handel im 16. Jahrhundert florierte bis er von der Konkurrenz aus Brasilien und den Antillen geschlagen wurde. Als nächstes kam der Weinanbau und Weine von den Kanaren waren in der europäischen Gesellschaft sehr beliebt. Als der Weinhandel ins Stocken geriet, wurde er durch Cochenille ersetzt, einem roten Farbstoff, der aus Läusen gewonnen wird, die auf Kakteen leben. In der Mitte des 19. Jahrhunderts brach auch hier der Handel zusammen und die spanische Regierung versuchte, die Wirtschaft zu retten, indem sie je einen Hafen pro Insel zu einem Freihafen erklärte. Während dieser Zeit entstand eine neue Mono-Kultur – die Zwergbanane, deren Handel heute immer noch floriert.

Kulinarisches

Essen gehen auf den Kanaren ist nicht sehr teuer und Sie werden von „Fast Food“ bis hin zur „Haute Cuisine“ alles finden. Wenig überraschend ist, dass sich die großen Ferienorte ganz auf den internationalen Geschmack konzentrieren. Im Inland haben Sie aber reichlich Gelegenheit, typisch kanarisches Essen zu probieren. Halten Sie nach dem Wort „tipico“ Ausschau, das auf ein traditionelles einheimisches Restaurant hindeutet, in dem Ihnen preiswerte, frisch zubereitete Gerichte serviert werden, meist in einem angenehmen, rustikalen Ambiente. Suppen und Eintöpfe werden auch mit einheimischem Fleisch vom Hinterschenkel von Ziege, Hase und Schwein zubereitet. Andere Fleischsorten wie z. B. Steak werden importiert.

Umgeben vom Atlantischen Ozean haben die Insulaner unbegrenzt Zugang zu frischem Fisch, den sie grillen und braten oder in Suppen und Eintöpfen essen. Seebarsch, Thunfisch, Kabeljau, Sardinen und Tintenfisch spielen auf Speisekarten im Zusammenhang mit lokalen Spezialitäten, wie z. B. „vieja“ oder Red Snapper eine wichtige Rolle. Der spanische Einfluss kommt in Gerichten wie Paella und Gazpacho zum Ausdruck, aber es gibt noch viel mehr einheimische Spezialitäten. Die älteste ist Gofio, ein grobes, geröstetes Vollkornmehl, das in Brot, Kuchen und Pudding oder auch zum Andicken von Suppen und Eintöpfen verwendet wird.

Eine gute Art und Weise Ihren Appetit anzuregen, ist der Besuch einer Tapas-Bar, wo Sie eine Auswahl an warmen und kalten Snacks haben, die auf der Theke stehen. Typische Tapas sind Oliven, Chorizo (eine scharfe Wurst), Pilze, Jamón Serrano (luftgetrockneter Schinken), Oktopussalat und Knoblauchgarnelen. Für den kleinen Hunger Wenn Sie mehr Hunger verspüren bestellen Sie „una ración“, einen halben, kleinen Teller und „una porción“, einen großen Teller, bestellen Sie für den großen Hunger. Andere kanarische Gerichte sind: Puchero, ein Schmortopf mit Kartoffeln, Kichererbsen, Fleisch und Gemüse; Ropa Vieja, ein anderer Eintopf basierend auf Kichererbsen; Sancocho, gemacht mit gesalzenem Fisch, Süßkartoffeln und Gemüse; Cazuela Canaria, ein Fischschmortopf mit Oktopus; Potaje, eine leckere, dicke Gemüsesuppe; Conejo en Salmorejo, Kaninchen in würziger Marinade; Papas Arrugadas (bildlich übersetzt: Runzelkartoffeln), kleine Kartoffeln in der Schale gekocht mit reichlich Salz und mit einer scharfen Paprika-Chili-Sauce (mojo picón) serviert. Eine andere bekannte Sauce ist Mojo verde, hergestellt aus Petersilie, Koriander und Knoblauch.

Die Bewohner der Kanaren mögen es gerne süß und eine ihrer Lieblingsnachspeisen ist Bienmesabe („Das schmeckt mir gut.“), eine Süßigkeit aus Honig, Mandeln und Rum. Wenn Sie es weniger süß mögen, versuchen Sie unbedingt den einheimischen Ziegenkäse oder frisches Obst, z. B. die Zwergbanane, auch Cavendish genannt, die auf den Inseln wächst. Es gab mal eine Zeit, in der Weine von den Kanaren überall in den Top-Restaurants Europas auf den Tisch kamen. Heute sind sie wieder auf dem Vormarsch, obwohl importierte Weine vom spanischen Festland günstiger sind, da die Produktion auf den Kanaren nicht sehr groß ist. Historisch gesehen wurden und werden sie aus dem süßen Malvasía, hauptsächlich auf Lanzarote, hergestellt. Rum ist ein anderes, einheimisches Getränk und wird oft mit Cola zu einem Cuba Libre gemischt. Örtliche Brennereien produzieren auch Fruchtliköre, wie z. B. Bananen-, Maulbeeren und Orangenlikör. Tropical und Dorada sind die zwei bekanntesten Biere auf den Kanaren. Ein typisches Getränk, welches Ihnen in fast allen kanarischen Restaurants als Digestif gereicht wird, ist der „Ron Miel“, welcher aus Rum und Honig besteht und sehr süß schmeckt.

nachtleben

Das Nachtleben beginnt auf den Kanaren für gewöhnlich sehr spät und geht bis zum frühen Morgen, meistens bis 3:00 Uhr oder 4:00 Uhr, in einigen Orten sogar bis 6:00 Uhr oder 7:00 Uhr! Machen Sie es wie die Einheimischen und legen Sie am Abend zuerst eine kleine Siesta ein, so können Sie mit den anderen Schritt halten. Der Eintritt in die Nachtclubs ist normalerweise gratis, aber die Getränke sind oft teuer.

Jede der kanarischen Inseln hat ihren eigenen Charakter und das trifft auch auf die Unterhaltungs-möglichkeiten zu. Teneriffa ist die Insel für alle Partysüchtigen. Der lebhafteste Urlaubsort auf Teneriffa ist Playa de las Américas mit zahlreichen Bars, internationalen Kabarettshows und Late-Night Discos. Typisch kanarisch ist Puerto de la Cruz mit vielen Bars, in denen Sie einheimischen Musikern lauschen können. In diesem beliebten Urlaubsort im Norden der Insel finden Sie zahlreiche Restaurants und Bars, die auf deutsches Publikum ausgerichtet sind. Liebhaber der gehobenen Kultur werden auch nicht vernachlässigt. In der Hauptstadt von Teneriffa, Santa Cruz, finden regelmäßig klassische Konzerte, Opern- und Theateraufführungen statt.
Fuerteventura hat in den letzten Jahren langsam begonnen, die Abendunterhaltung zu steigern – von einem Abendessen am Strand bis hin zu Live-Bands und Tanz bis in die frühen Morgenstunden. In einigen Bars wird Live-Musik oder Karaoke angeboten, ansonsten findet Abendanimation in den Hotels statt.
Wer auf Gran Canaria die Nacht zum Tag machen möchte, ist in den Orten Playa de Inglés oder Maspalomas genau richtig. Dort gibt es die meisten Bars, Clubs und Discos.

Einkaufen

Auf den Kanaren gibt es jede Menge Geschäfte, die zollfreie Waren wie beispielsweise Elektronikartikel, Ferngläser, Parfüm, Schmuck, Uhren, Lederwaren, Spirituosen und Tabak verkaufen. So verlockend das auch klingen mag, vergessen Sie nicht die Zollbestimmungen hinsichtlich des Warenwertes, den Sie mit nach Hause nehmen dürfen, damit Sie keine Einfuhrsteuer oder Mehrwertsteuer nachbezahlen müssen. Fragen Sie Ihre Reiseleitung nach näheren Informationen. Achten Sie auch auf gefälschte Waren. Kaufen Sie keine teuren Gegenstände ohne Geld-zurück-Garantie und internationaler Garantie. Viele Geschäfte befinden sich in Einkaufszentren. In den großen Ferienorten gibt es riesige Einkaufszentren, die sich über mehrere Etagen erstrecken und welche die Freuden des Einkaufens mit Vergnügen verbindet.

Die farbenfrohesten Einkaufsmöglichkeiten bieten Ihnen die einheimischen Märkte. Stellen Sie sich darauf ein, zu handeln. Die Preise sind übertrieben hoch und man wird nicht von Ihnen erwarten, dass Sie die Ware ohne weiteres kaufen. Ihnen werden auch viele afrikanische Händler über den Weg laufen, die handgefertigte Gegenstände wie Holzmasken, bestickte Lederwaren und echte afrikanische Trommeln verkaufen.

Wenn Sie etwas ganz Besonderes mit nach Hause nehmen möchten, das typisch für die Kanaren ist, halten Sie Ausschau nach Korbwaren aus Palmenwedeln, Halbedelsteinen (einzeln verkauft oder in Schmuck eingearbeitet) und Töpferwaren im traditionellen Guanchen-Stil. Nähereien und Stickereien sind auch alte, einheimische Handwerksartikel und vom Taschentuch und Servietten bis hin zu Tischdecken und Bettlaken werden Sie alles finden. Echte, handgefertigte Gegenstände sind teuer. Wenn Ihnen etwas zum Schnäppchenpreis angeboten wird, ist es wahrscheinlich maschinell in Fernost hergestellt worden.

Einheimische Nahrungsmittel machen Ihren Urlaub zu einer schmackhaften Erinnerung. Dazu zählen Mojo-Saucen, Käse, Wein von den Kanaren, Kaktusmarmelade oder Fruchtliköre.

Aktiv im Urlaub

Es gibt eine große Auswahl an Freizeit-möglichkeiten auf den Kanaren. Kulturliebhaber können Tage damit verbringen, die interessantesten Sehenswürdigkeiten wie Kathedralen, alte Kirchen und Museen zu entdecken und traditionelle Architektur zu bewundern. Diejenigen unter Ihnen, die an nervenaufreibenderen Aktivitäten interessiert sind, werden ebenfalls nicht enttäuscht sein. An den meisten Stränden der Urlaubsorte werden Wassersportarten wie z. B. Windsurfen, Segeln und Scuba-Tauchen angeboten. Es kann auch Unterricht genommen werden, falls Sie noch keine Erfahrung haben. Sollte Surfen Ihre Stärke sein, gibt es hervorragende Bedingungen. Auch an Land können Sie viel unternehmen: Reiten, mit dem Mountainbike fahren oder bei einer Wanderung die schöne Landschaft und die Küste dieser außergewöhnlichen Insel entdecken.

wissenswertes und kleine Sprachhilfe

Wenn einer der Einheimischen Sie gut kennt, wird er oder sie Sie zur Begrüßung auf die Wange küssen. Das ist die kanarische Art und Weise, Freundschaften zu schließen und Sie sollten das Kompliment erwidern. Die Kanaren haben nichts mit den gelben Singvögeln zu tun. Sie erhielten ihren Namen von einer viel größeren Kreatur – dem Wildhund (canis ist das lateinische Wort für Hund). Die Bewohner der Kanaren sprechen spanisch, obwohl ihre Aussprache leicht von der auf dem spanischen Festland abweicht. Sie haben auch ganz eigene Wörter, z. B. papa (Kartoffel) und guagua, das bedeutet Bus. In den großen Ferienzentren kommen Sie überall prima mit englisch zurecht. Jedoch ist es immer besser, wenn Sie ein paar Brocken der einheimischen Sprache sprechen. Hier sind ein paar Vorschläge, mit denen Sie beginnen können:

Deutsch Spanisch
Auf Wiedersehen Adios
Ja Si
Nein No
Bitte Por favor
Danke Gracias
Die Rechnung, bitte La cuenta, por favor
Wie viel kostet das? Cuanto es?


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Quelle: Thomas Cook Resort Guide 2013



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