Casa Cook und Cook’s Club: Wenn das Hotel zur Destination wird

Newsroom, Themen | 10. Januar 2019 | Keine Kommentare

Mit den beiden Lifestyle-Hotelmarken Casa Cook und Cook’s Club revolutioniert Thomas Cook die Pauschalreise und erschließt mit neuen Konzepten die Zielgruppe moderner Individualisten für Veranstalterreisen.
Remo Masala, Group Creative Director und Erfinder der Marken Casa Cook und Cook’s Club, gibt Einblicke in die Entstehung der Konzepte und stellt die Marken im Interview noch einmal genauer vor.

Herr Masala, wie konzipiert man eine neue Hotelmarke?
Wie immer, wenn man eine Marke konzipiert, steht auch bei der Konzeptidee für neue Hotels der zukünftige Kunde im Fokus. Ein gutes Konzept ist naturgemäß mehrdimensional: Man muss sich einerseits sicher sein, die Lebenswelten der Zielgruppen wirklich verstanden zu haben. Konzepte scheitern schnell, wenn das Wunschbild eines Unternehmens eher finanzielle Interessen statt einen echten Kundennutzen in den Vordergrund stellt und das Konzept nicht den wahren Bedürfnissen der Gäste entspricht. Danach kann ein Business Plan überhaupt erst plausibel und der prognostizierte Erfolg Realität werden. Also erst Konzept, dann Finanzen. Und natürlich muss das Konzept in der jeweiligen Wunschdestination umsetzbar sein. Die Königsdisziplin ist dann, nicht nur eine Hotelmarke aufzubauen, sondern gleich eine Destination, bzw. einen Sehnsuchtsort.

Was meinen Sie damit genau?
Im besten Fall wird das Hotel selbst zu einer Wunschdestination, unabhängig vom geographischen Ort. Das heißt, die Gäste entscheiden bei der Urlaubsbuchung nach dem Hotelerlebnis und nicht nach dem Urlaubsland. Heute geht es nicht mehr darum, wo man hinfährt, sondern was man emotional mit nach Hause bringt.

Was macht Casa Cook und Cook’s Club jeweils besonders?
Grundsätzlich macht eine Marke besonders, wenn sie ein hohes Differenzierungspotenzial zum Wettbewerb hat und einen außergewöhnlich hohen Kundennutzen. Je einzigartiger eine Marke ist, desto höher ist der Wert, den man mit ihr schafft. Und mit Wert meine ich den Mehrwert für den Kunden und den finanziellen Mehrwert für den Besitzer der Marke. Der Gast erhält sein einzigartiges Erlebnis und für dieses „Mehr an Wert“ ist er auch gerne bereit zu bezahlen. Im Idealfall gibt es keine Alternative in dieser Destination. Also ist es eine Win-Win-Situation für beide Seiten.
Wenn wir jetzt konkret über unsere beiden Marken sprechen, dann ist Casa Cook eine Kombination aus einem neuen Verständnis von Raum-Zeit-Kontinuum. Einfach ausgedrückt schaffen wir einen besonderen Ort für soziale Interaktionen, verbunden mit dem Gefühl, eine neue, unaufgeregtere Art von Luxus erleben zu können.
Bei Cook’s Club haben wir hingegen vier konkrete Differenzierungsmerkmale: das Design der Zimmer, die Musik, das Essen und die Drinks an der Bar – und das Ganze in Kombination mit einem sehr guten Preis. Ein ideales Produkt für ein breites, modernes Publikum von heute.

Sie sagten gerade, Casa Cook verbindet legeren Luxus mit sozialer Interaktion. Was heißt das genau?
Wenn wir ein Casa Cook bauen, denken wir nicht unmittelbar an ein Hotel. Vielmehr geht es um das Gesamtpaket, also die Perfektion in der Architektur, in der Ästhetik, bei den Materialien und der Proportion der Räume. Gepaart ist das Ganze mit einem besonderen Service, sei es beim Essen, Trinken oder anderen Erlebnissen. Casa Cook ist eine Quelle der Inspiration, die Gäste dazu animiert, selbst kreativ zu werden, die den Geist anregt und die Sinne anspricht. Ganz essentiell ist dabei die „Parea“ als Markenkern, die im Wesentlichen dazu ermutigt, Freundschaften und das Zusammensein mit Gleichgesinnten zu zelebrieren, beispielsweise bei einem ungezwungenen, gemeinsamen Essen an einer langen Tafel mit Bio-Essen aus unserem Garten.

Casa Cook Kos

Was gibt es 2019 Neues bei Casa Cook?
Zunächst mal haben wir unser Konzept mit dem neuen Casa Cook Chania auf Kreta jetzt auch für Familien erweitert. Dabei verfolgen wir einen komplett neuen Ansatz bei der Kinderbetreuung – weg von Plastikspielgeräten und Animation hin zu Erlebnissen in der Natur. Lernen und Experimentieren stehen im Vordergrund. Und wir haben auch viele neue Service-Ideen ins Leben gerufen die der ganzen Familie gut tun.
Ein weiteres familienfreundliches Casa Cook eröffnen wir im Herbst in El Gouna in Ägypten.
Auf der Kurzstrecke werden wir auf Ibiza ein neues Casa Cook nur für Erwachsene eröffnen. Hier werden wir erstmals ein zweites Restaurant in der Anlage betreiben: klein, fein und vegan-inspiriert. Mehr möchte ich aber noch nicht verraten.


Casa Cook Kos

Nach der erfolgreichen Einführung des ersten Cook’s Club auf Kreta im letzten Jahr, folgen 2019 acht neue Häuser. Was sind die Highlights der neuen Cook’s Clubs?
Jeder Cook’s Club hat seinen Charme, von Highlights zu sprechen fällt mir daher schwer.
Eine Besonderheit im Cook’s Club Palma Beach werden Co-Working-Spaces sein. Das eignet sich zum Beispiel für junge Firmen, die weniger spießige Konferenzen abhalten. Die Mitarbeiter machen da halb Urlaub, halb arbeiten sie – aber durch die lässige Atmosphäre sind sie kreativer. Also im Grunde bringen wir den Co-Working-Space von der Stadt an den Strand. Somit können viele Firmen das Angenehme mit dem Nützlichen kombinieren.
Im Cook’s Club El Gouna ist die Lage sehr besonders, dort führt ein Steg über die Lagune zum Strand direkt am Hotel.
Grundsätzlich haben wir jedoch in allen Cook’s Clubs alle Pools und die öffentlichen Bereiche so gebaut, dass sie in ihrer Umgebung einzigartig sind. Der Pool und die Bar sind das Epizentrum des Geschehens und auch Schauplätze biografischer Ereignisse, die man über Hashtags auf Instagram ganz gut nachverfolgen oder miterleben kann.

Cook’s Club Palma Beach

Casa Cook und Cook’s Club richten sich ja an eine sehr trendbewusste Zielgruppe. Trends ändern sich – gibt es da Risiken?
Trends gehen immer einher mit Gegentrends. Das liegt in der Natur des Begriffes an sich. Daher mag ich dieses Wort nicht. Unsere Gäste sind moderner in Bezug auf ihre Wertevorstellung. Es ist immer besser als Unternehmen auf einen Zug aufzuspringen als teuer mit dem Taxi hinterherzufahren. Damit meine ich, man kann sich nicht der Dynamik des sozialen Wandels entziehen. Wir müssen diese Dynamik leben und mit den richtigen Produkten füllen, um attraktiv zu bleiben. Das heißt nicht, dass wir alte Konzepte über Bord schmeißen. Aber auch diese müssen den Kundenbedürfnissen entsprechen.
Was den Zeitgeist unserer Hotels hinsichtlich der Einrichtung betrifft: Wir schaffen nichts modisches, das sich selbst schnell überlebt. Unser Design begründet sich auf bewährten Formen und Gestaltung, insofern gehen wir in dieser Hinsicht keine Risiken ein. Zudem ändern sich Geschmäcker ja auch nicht von jetzt auf gleich. Das ist immer ein Prozess und bei Bedarf nehmen wir rechtzeitig Änderungen vor.

Hinweis an die Redaktion:
Mehr Informationen über die Hotelmarken von Thomas Cook finden Sie in unserem Newsroom unter https://www.thomascook.de/unternehmen/bereiche/hotels-resorts/

 

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