Die Nordküste der Dominikanischen Republik – das oft unterschätzte Urlaubsparadies

Allgemein, Newsroom, Themen | 13. September 2018 | Keine Kommentare

Interview mit Roland Junker, Senior Produktmanager Karibik, Lateinamerika und Afrika und seit 45 Jahren bei Thomas Cook beschäftigt, über die vielfältige und oft unterschätzte Nordküste der Dominikanischen Republik.   

Eine Ihrer ersten Fernreisen führte Sie vor rund 35 Jahren in die Dominikanische Republik. Hat Sie die Insel direkt in den Bann gezogen?
Roland Junker: Das kann man so sagen. Ich habe mein ganzes Leben im Tourismus bei Neckermann Reisen und Thomas Cook gearbeitet – am ersten September habe ich mein 45-jähriges Jubiläum gefeiert. Ich stelle fest, dass ich immer häufiger in nostalgische Erinnerungen an meine ersten Fernreisen verfalle, die ich in den 70er-und 80-er Jahren unternommen habe. Eine der ersten Reisen führte mich damals in die  Dominikanische Republik, die für mich bis heute eine der schönsten Urlaubsregionen in der Karibik ist. Charterflüge wurden zu jener Zeit erstmals zu erschwinglichen Preisen angeboten, das ermöglichte vielen Reisenden einen Urlaub in der Karibik. Damals war die Stadt Puerto Plata an der Nordküste das erste Reiseziel für preiswerten All Inclusive-Urlaub. Die Region Punta Cana im Osten, die heute den Großteil der Gäste aus aller Welt empfängt, gab es auf der touristischen Landkarte noch nicht. Dort gab es anfänglich nur ein einziges Hotel und einen Club Med.

Im Laufe der Jahre hat sich das dann stark verändert?
Roland Junker: Vor allem in den 90-er Jahren und insbesondere nach der Jahrtausendwende sind immer mehr Hotelanlagen an der Südost-und Ostküste mit dem Zielflughafen Punta Cana entstanden. Die endlosen Strände und die neuen Hotels führten nach und nach zu einer Verlagerung der Tou­risten-Ströme nach Punta Cana. Puerto Plata und die kleineren Strandabschnitte des Nordens verfielen immer mehr in einen „Dornröschen-Schlaf“. Einige Hotels wurden geschlossen und die Airlines verlegten aufgrund der steigenden Nachfrage Flüge nach Punta Cana.

Was macht Ihrer Meinung nach den Norden so besonders?
Roland Junker: Ich bin bis heute ein großer Fan des Nordens. Die Ferienregionen rund um Puerto Plata mit den Stränden der Costa Dorada, der Playa Do­rada, Cabarete und Maimon sind landschaftlich wunderschön. Sie werden von Bergketten mit üppiger Natur eingerahmt. Direkt hinter Puerto Plata liegt der 760 Meter hohe Berg Isabel de Torres mit einem Bota­nischen Garten und einer 16 Meter hohen Christus-Statue, einer kleinen Kopie des Wahrzeichens von Rio de Janeiro. Das Besondere ist, dass man diesen „Hausberg“ mit der einzigen Seilbahn der gesamten Karibik erreichen kann. Von oben hat man einen traumhaften Ausblick auf die Stadt und auf die Strände bis hin zum internationalen Flughafen. In Puerto Plata selbst bildet die „Plaza Independencia“ das Zentrum der Altstadt. Bunte Häuser im viktorianischen Stil, Kunst­-Galerien, Museen – insbesondere das Bernstein-Museum – oder das im Jahr 1564 erbaute Fort San Felipe laden zum Bummeln ein.

Für noch mehr Abwechslung sorgen Ausflüge in die weitere Umgebung. Ein besonderes Erleb­nis bietet das River-Rafting auf dem Fluss Yaque del Norte in der Nähe von Jarabacoa in den sogenannten „Dominikanischen Alpen“. Bootsfahrten durch Mangroven und Schnorcheln auf der Kleinst-Insel „Cayo Paraiso“ lassen unweigerlich Karibik-Feeling aufkommen. Nur 45 Minuten entfernt von Puerto Plata liegt das kleine Straßendorf Cabarete, ein Mekka für den Kite-und Wind­surfer. Der Strand von Cabarete gehört in der offiziellen Rangliste zu den Top-10-Kite- und Wind­surfstränden der Welt. In knapp drei Autostunden erreicht man außerdem die mit Kokospalmen übersäte Halbinsel Samana, Ausgangsunkt für einen Bootsausflug in den Nationalpark Los Haitises. Die Komforthotels auf der Halbinsel Samana können auch mit Puerto Plata kombiniert werden und sind ebenfalls mit Flügen nach Puerto Plata oder Santo Domingo buchbar.

Gibt es bei den Hotels im Norden Unterschiede zu den Hotels in Punta Cana?
Roland Junker: Ein wesentlicher Unterschied liegt in der Größe der Hotelanlagen. Kein Hotel an der Playa Dorada hat mehr als 600 Zimmer – und diese verteilen sich über großflächige Parkanlagen. Adults Only-Hotels mit nur 190 oder 245 Zimmern runden das Angebot ab. Die Strände sind sehr breit und nicht übervölkert. Auch für Golfer ist die Playa Dorada mit einem 18-Loch-Golfplatz ein Paradies.

Hotelempfehlungen und Preisbeispiele:

Dominikanische Republik, Puerto Plata, Costa Dorada, Iberostar Costa Dorada (vier Sterne plus): 14 Übernachtungen im Doppelzimmer mit All Inclusive, inklusive Flug mit Condor, Transfers und Rail & Fly ab 1.290 Euro pro Person, zum Beispiel am 8. Oktober 2018 ab Frankfurt am Main. Buchbar bei Neckermann Reisen.

Dominikanische Republik, Costa Dorada, Be Live Collection Marien (vier Sterne plus): 14 Übernachtungen im Doppelzimmer mit All Inclusive, inklusive Flug, Transfers, Rail & Fly und Reiseführer nach Wahl ab 1.278 Euro pro Person, zum Beispiel am 9. November 2018 ab Frankfurt am Main. Buchbar bei Thomas Cook Signature.

Dominikanische Republik, Costa Dorada, Bluebay Villas Doradas (vier Sterne): 14 Übernachtungen im Doppelzimmer mit All Inclusive, inklusive Flug, Rail & Fly und Transfers ab 1.139 Euro pro Person, zum Beispiel am 8. Oktober 2018 ab Frankfurt am Main. Buchbar bei Neckermann Reisen.

Angebote von Thomas Cook Signature und Neckermann Reisen sind buchbar in allen Reisebüros mit Thomas Cook-Agentur, unter www.thomascook.de und www.neckermann-reisen.de sowie bei angebundenen Internet-Portalen und beim Thomas Cook-Kundenservice unter 0234 / 96103 5217 (Thomas Cook Signature) und 0234 / 961035263 (Neckermann Reisen).

 

 

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