Thomas Cook Mitarbeiter besuchen Silicon Valley

Themen | 7. Mai 2015 | Keine Kommentare

Im Rahmen seiner Digitalisierungsstrategie hat Thomas Cook seinen Mitarbeitern die Möglichkeit gegeben, die erfolgreichsten Online-Unternehmen der Welt zu besuchen. Ausgeschrieben waren sieben Plätze für eine Reise ins Silicon Valley: Alle Mitarbeiter wurden Anfang des Jahres aufgefordert, in einem Video zu erklären, warum sie für den Trip in die amerikanische Online-Welt in Frage kommen und was sie für Thomas Cook aus dem Silicon Valley mitbringen wollen. Alle Thomas Cook-Mitarbeiter durften ihre Favoriten wählen. Die Bewerber, die die meisten Likes auf die eingereichten Videos bekommen hatten, reisten vom 12. bis 19. April 2015 nach San Francisco.

Die Reise-Gruppe war bunt gemischt, die Kollegen sind innerhalb des Konzerns in ganz verschiedenen Bereichen tätig: Benjamin Bindewald im Thomas Cook Reisebüro in Oberursel, Björn Schwenzer im Bereich Digital Projects und User Experience, Martin Widenka ist Social Media Manager, Steven Egner dualer Student, Markus Leutner Produktleiter Nah- und Mittelstrecke. Bert Vanhaecke und David de Boeck arbeiten im Bereich Contracting und Ariane Häbel im Business Development Center. Während ihrer Reise durch das Silicon Valley posteten die sieben Kollegen regelmäßig ihre Eindrücke über Instagram unter dem Hashtag #tc_sanfran, auf dem Thomas Cook YouTube-Kanal dokumentieren Videos die Tage vor Ort.

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Das „Let’s go digital“-Team von Thomas Cook und die Teilnehmer selbst organisierten eine aufschlussreiche und aufregende Tour in die digitale Welt: Auf dem Programm stand der Besuch bei weltweit führenden Technologie-Unternehmen wie Facebook und Google sowie – besonders spannend für die Touristiker – im Hauptsitz von Airbnb. Auch bisher weniger bekannte Startups wie ShowPad und Tripping besichtigten sie, außerdem waren die Cook-Kollegen bei einem Startup-Pitch und einem Entrepreneur-Abend dabei. Am meisten beeindruckte die sieben Oberurseler das erst drei Jahre alte belgische Startup Showpad, das an zwei Standorten – in den USA und Belgien – erfolgreich sein Geschäftsmodell einer innovativen Sales-App etabliert.

Auch die Arbeitsphilosophie der Weltunternehmen Google und Facebook – Letzeres wirkt wie ein „riesiger Freizeitpark“ – hat die Teilnehmer fasziniert: Transparenz, Vertrauen und Partizipation im Umgang zwischen Führungskräften und Mitarbeitern bei flachen Hierarchien und flexiblen Arbeitsmodellen seien dort an der Tagesordnung, und es werde großer Wert auf die Zufriedenheit der Mitarbeiter gelegt –  beispielsweise durch die Möglichkeit, auch während der Arbeitszeit private Angelegenheiten erledigen zu können.

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Generell sei im Silicon Valley Pioniergeist zu spüren: Die Mitarbeiter seien angehalten, eigene, auch verwegene Ideen zu entwickeln und ohne Einschränkungen umzusetzen. So würde unter dem Motto „nichts ist unmöglich“ schnell und mutig Neues ausprobiert. Auffallend sei eine Denk- und Handlungsweise, die sich auf das Wesentliche konzentriereund die Sichtweise  der Kunden in den Mittelpunkt zu stellen.

Die unzähligen Eindrücke und Informationen bestärkten die Teilnehmer darin, dass Unternehmen die nicht aufzuhaltende technologische Entwicklung zu ihren Gunsten nutzen müssten. Dabei müssten eben auch alte Denk- und Verhaltensmuster über Bord geworfen werden. Querdenker und Träumer sollten willkommen sein, denn nur ein kleines Stückchen des Erfolgs basiere auf Technologien, der Hauptteil sei von den dahinter stehenden Menschen abhängig.

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